Musicattack

Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist

Beiträge vom: Januar, 2009

Am 28. Januar 2009 meldet sich eine der erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands zurück: Sarah Connor geht auf große Tour durch das Land und präsentiert ihr neues Album „Sexy As Hell“.

Für 29 Termine geht es für Sarah Connor ab Februar quer durch die Republik. In letzter Zeit eher durch private Schlagzeilen in den Boulevard-Blättern unterwegs, versucht sie jetzt, die Aufmerksamkeit wieder auf ihre Musik zu lenken.

Bereits im August erschien das siebte Album der 28-jährigen, die 2001 mit Songs wie „Let´s get back to bed boy“ und „From Sarah with love“ ihren Durchbruch schaffte. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, darunter auch der Echo und Comet, landete sie in den vergangenen neun Jahre regelmäßig Hits in den Charts und arbeitete mit internationalen Künstlern wie Wyclef Jean zusammen.    [...mehr]


Im kommerziellen Clubbereich gehört der Song „Diskoschlampe“ wohl zu den beliebten und oft gespielten Elektro/Techno Dancesounds derzeit.

Diskoschlampen Cover©flickr/akustikrausch

Produzent  der Single “Diskoschlampe” ist der 28 Jahre junge Andreas Wendof, der schon etwas länger im Musikgeschäft mitmischt. Popgeschichte schrieb der Potsdamer mit seinem Platich-Betrand-Klassiker „Ca Plane Moi“ aus dem Jahr 1977, der mit einer reduzierten Elektro-Überarbeitung in die heutige Zeit transformiert wurde.

Das Musik-Label Akustikrausch unternahm nun mit “Akustikschlampe” den Versuch den Crossover in die Single-Charts zu hiefen. Wir gratulieren, das Techno-Projekt scheint geglückt. Die „Hedo-Disko-Nummer“ Diskoschlampe“ belegte einen Platz in den Dance Charts der Media Control Charts und den deutschen Dance Charts.

Elektro-Crossover zu dem sich das Tanzbein schwingen lässt. Einen Einblick in das freizügige Video erhält man unter diesem Link. Der Text ist einfach und ein richtiger Ohrwurm zum mitsingen: „Du bist eine Diskoschlampe und – ich bin eine Diskoschlampe“.    [...mehr]


Am 21. Februar verleiht die Deutsche Phono-Akademie zum achtzehnten Mal die begehrte Trophäe.

Wie schon im letzten Jahr wird die Show in Berlin stattfinden und wohl wieder viele Stars aus der nationalen wie internationalen Pop-Welt in die Bundeshauptstadt ziehen.

Tokio Hotel © flickr / Sieana♥s TokioHotel

Nominiert für den deutschen Musikpreis sind dieses Jahr unter anderem Herbert Grönemeyer, Annett Lousian, Amy Winehouse, Coldplay oder auch Paul Potts. Zudem sind Auftritte von Amy MacDonald, Katy Perry und Panik-Rocker Udo Lindenberg zu erwarten.

Moderieren werden den Abend, der ab 20:15 von der ARD übertragen wird, Barbara Schöneberger und Oliver Pocher.

Die Nominierung für die insgesamt 24 Kategorien sind sehr optimistisch. Ob nun Lenny Kravitz, Kid Rock, Jack Johnson oder die Pussycat Dolls, die Liste der internationalen Künstler ist lang.  Mal schauen, wer nun tatsächlich in Berlin über den roten Teppich laufen wird.

Für den besten Künstler national sind  Herbert  Grönemeyer, Peter Maffay, Udo Lindenberg, Thomas Godoj und Schiller nominiert. Auf den Echo als beste nationale Künstlerin durfen Sarah Connor, LaFee, Annett Louisan, Ina Müller und Stefanie Heinzmann hoffen.

Als beste Gruppe national haben Ich+Ich, beFour, Rosenstolz, Scooter und die Söhne Mannheims beste Chancen, einen Echo mit nach Hause zu nehmen.

Inzwischen hat der Echo in der Musikwelt auch international seinen Platz gefunden. Aber das wurde auch Zeit,  schließlich  ist Deutschland nach Großbritannien der wichtigste Musikmarkt in Europa.

Wir dürfen gespannt sein.    [...mehr]


Cassandra Steen ist bisher eher ein unbekannter Name für die breite Masse der Musikhörer in deutschen Gefilden. Dabei hat die talentierte, junge Sängerin bereits Gesangsprojekt mit Bushiodo und Xavier Naidoo erfolgreich gemeistert.

Cassandra Steen Single: Darum leben wir©Universal

Auf dem aktuellen, Solo-Album „Darum leben wir“ ertönen nachdenkliche und melancholische Lieder von Cassandra Steen. Dabei stehe die Sorte von Melancholie für die „ungebrochene Hoffnung auf bessere Zeiten, für das aktive Suchen und Streben nach einer liebevollen Welt“.

Ende der Neunziger tratt Cassandra das erstemal als Feature-Gast bei Freundeskreis auf dem Konzert auf. Darauf folgte ihr großer Erfolg bei der Band Glashaus, die nach eigenen Aussagen ihre Musik mit der „Engelsstimme“ von der Künstlerin veredeln lassen wollten.

„Darum leben wir“ ist Musik für das Gemüt, bei der die Künstlerin nicht auf Vielseitigkeit, sondern auf eine Konstante auf der Single setzt. Mit auf dem Album ertönt auch die Stimme von Xavier Naidoo bei der Song „Laß mich nicht hier“.

„Innovativ, frisch und ungewöhnlich“ klingt die soulig, poetisch anmutenden Lieder auf „Darum leben wir“. Fazit: Musik zum entspannen und träumen. Auf der Seite von Cassandra Steen kann man in die aktuelle Singel hineinhören.    [...mehr]


Massive Attack sind die Erfinder und die Band die man zuerst mit TripHop in Verbindung bringt. Robert Del Naja (3d), Grant Marshall (Daddy G) und Andrew Vowles (Mushroom) gründen diese stark stil-prägende Musikgruppierung Ende der 1980er in Bristol.

Massive Attack  mixen gekonnt Punkrock-, Soul-, Reggae- Hip Hop- und Dubsounds. Der erste erfolgreiche Hit wurde „Daydreaming“ von 1990. Das Album Blue Lines wurde 1991 veröffentlicht und sofort von den namhaften „Rolling Stone“-Magazine  in die Liste der 500 wichtigsten Platten gekürt.

Dann wird es 3 Jahre ruhig um Massive Attack – erst 1994 bringen sie ihre Platte „Protection“,  auf den Markt – ein Album, dass die Fangemeinde in kurzer Zeit explosionsartig wachsen ließ. Spätestens jetzt war Massive Attack Kult. Vornehmlich auf Partys hörte man fast immer die besten Kultsongs der Platte:  „Karmacona“ „Protektion” und „Slum“.

Ein Jahr später folgt das bassschwere Mezzanine“ -und markiert eine Wende in der musikalischen Entwicklung, welchen Andrew Vowles nicht duldete und die Band 1998 verlässt. Massive Attack besinnt sich nun mehr auf rockige Gitarrensounds.  Das nächste Album „100th Window“  überraschte Fans und Kritiker.



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Eingängiger Gitarrenrock mit hübschen Melodien: Dafür steht die schwedische Band Mando Diao. Im Februar kommt ihr neues Album auf den Markt.

Mando Diao © Flickr/dentargSeit ihrem Debüt “Bring ‘Em In” aus dem Jahr 2002 haben die Schweden in schöner Regelmäßigkeit für neue Veröffentlichungen gesorgt, ob in Single-, Album-, EP- oder DVD-Form. Und schon steht das fünfte Album ins Haus: Hinter dem Titel “Give me Fire” stehen zwölf Songs, die nach Aussage des Labels alle völlig unterschiedlich sein sollen.

Musikalisch erinnerten ihre Songs bisher immer ein bisschen an eine herzhafte Mischung aus alten Mod-Nummern der 60er und einer rauere Variante von Morrissey und seinen Smiths. Von daher klingt ihre erste Single-Auskopplung aus dem neuen Album “Give me Fire” zunächst etwas ungewohnt.

Hier orientieren sich Mando Diao doch mehr an den New bzw. Dark Wave Sachen der späten 80er und koppeln diese mit stampfenden Disco-Beats. Aber gerade in diesem bunten Mix der Stilmittel findet sich der typische Sound der Band.

Mando Diao mögen beim ersten Hören nicht wirklich originell klingen, aber ihre Musik macht Spaß und setzt sich auch deutlich von anderen Indie Pop/Alternative Varianten auf dem Markt ab.

Zwischen März und April stellen Mando Diao ihr neues Album auch live in Offenbach, Köln, Hamburg, München und Berlin vor .    [...mehr]