Musicattack
Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist
» Allgemein
Singlecharts
1. Kid Rock – All summer long (1) – (3.Woche)
2. Revolverhelden – Helden 2008 (4) – (5.Woche)
3. Shaggy – Feel the rush (2) – (5.Woche)
4. Ich + Ich – So soll es bleiben (5) – (12.Woche)
5. White Stripes – Seven Nation Army (68) – (2.Woche)
6. Oliver Pocher – Bring ihn heim (14) – (6.Woche)
7. Duffy – Mercy (6) – (14. Woche)
8. Rihanna – Take a bow (8) – (3.Woche)
9. Leona Lewis – Better in Time (7) – (4.Woche)
10. Thomas Godoj – Love is you (3) – (5.Woche)
Albumcharts
1. Coldplay – Viva La Vida (1) – (2.Woche)
2. Ich & Ich – Vom selben Stern (2) – (51.Woche)
3. Die Ärzte – Jazz ist anders (3) – (33.Woche)
4. Amy Winehouse – Back to black (4) – (67. Woche)
5. Kid Rock – Rock´n Roll Jesus (11) – (4.Woche)
6. Duffy – Rockferry (7) – (15.Woche)
7. Mark Medlock – Cloud Dancer (6) – (4.Woche)
8. Udo Lindenberg – Stark wie Zwei (9) – (13.Woche)
9. Sido – Ich & Meine Maske (8) – (4.Woche)
10. Amy Macdonald – This is the life (14) – (3.Woche)
Diese Woche stand noch einmal ganz im Zeichen des Fußballs. Die EM-Hits von Pocher, Shaggy und den White Stripes konnten sich alle noch einmal in den Top Ten der Charts platzieren. Gerade die White Stripes können vor Freude in die Hände klatschen, denn ihr Hit „Seven Nation Army“ ist eigentlich schon fünf Jahre alt, aber erfuhr durch die Europameisterschaft noch einmal eine Popularitätsschub, so dass den Wiedereinstieg in die Charts schafften.
Bei den Album-Charts hat sich eigentlich überhaupt nichts getan. Lediglich Kid Rock konnte mit seinem Album den Sprung in die Top Ten schaffen. [...mehr]
Der Gewinner von DSDS 2008 ist erst wenige Wochen alt und schon sind die Verantwortlichen RTL auf der Suche nach dem kommenden Superstar im Jahr 2009. Der Traum als Musiker entdeckt zu werden erfüllte sich zuletzt für Thomas Godoj, aber auch der Zweitplazierte Fady Maalouf erhielt einen Plattenvertrag. Wer sich diesen Wunsch erfüllen möchte, hat bis zum 15. August Zeit sich zu bewerben. Allerdings muss das Alter der Bewerber zwischen 16 und 30 Jahren liegen.
Der diesjährige Gewinner Thomas Godoj meint dazu: „Ich habe jahrelang in einer Band gespielt und wollte über den klassischen Weg bekannt werden. Das hat Zeit und Geld gekostet und nicht funktioniert. Ich bin absolut froh, dass ich zum DSDS-Casting gegangen bin. Ich kann nur jedem raten, der Musik und das Singen wirklich liebt: nutzt die einmalige Chance und bewerbt euch bei DSDS.“
Wer sich Thomas Godoj zum Vorbild nehmen möchte, der große Sympathien aufgrund seiner Art gewonnen hat und mit Sicherheit nicht so abheben wird wie Britney Spears, der sollte sich auf jeden Fall bewerben. [...mehr]
Manchmal bin ich mir sicher, ob Stefan Weidner, der sich hinter dem Projekt „Der W.“ verbirgt, wirklich etwas so viel anderes produziert als die einstige Kultband, die noch immer einen zwielichtigen Ruf in Deutschland besitzt, schließlich war er im Prinzip an den Grundbausteinen der Band beteiligt. Er war Bassist und Texter, verkörpert somit einen wichtigen Part im Projekt der Onkelz.
Nun also der Versuch auf eigenen Beinen zu stehen. Das Album „Schneller, Höher, Weidner” schaffte es gleich in der ersten Woche auf Platz 2 der Album-Charts und musste sich nur der übermächtigen Madonna geschlagen geben. Aber ob dies mehr der Popularität als Onkelz-Mitglied geschuldet oder wirklich der Qualität des Albums zu verdanken ist, bleibt vermutlich noch in den kommenden Wochen unbeantwortet.
Als Onkelz-Fan wird man mit Sicherheit einige Komponenten wiederfinden, aber dank der Stimme von Stefan Weidner erhält das Album schon ein gewisses Charisma und einen ganz eigenen Stil. Leicht angeraut und angenehm rockig präsentiert sich „Schneller, Höher, Weidner”. Die Vorabsingle „Geschichtenhasser” ist in jedem Fall hörenswert, aber möglicherweise nicht eines jeden Geschmack.
Das Album könnte in Fankreisen Kultstatus erreichen. [...mehr]
Wenn das mal nicht die passende PR-Maßnahme ist für beide Seiten ist. Mariah Carey wird in dieser Woche die weiblichen Kandidaten Rania Zeriri, Stella Salato, Monika Ivkic und Linda Teodosiu einem Coaching unterziehen. Als Tribut an die R&B-Sängerin werden diese dann bei der Motto-Show am Samstag Songs von Mariah zum Besten geben.
Eigentlich hat es DSDS überhaupt nicht nötig auf diese Art von PR zurückzugreifen, aber da es sich nun einmal anbietet, wird der Glanz eines Superstars die heiligen Hallen erhellen. Das dies im Zusammenhang mit Mariahs neuem Album “E=MC2” steht, das am 11. April in Deutschland erscheint, lässt sich nur schwer verbergen. So können eigentlich nur beiden Seiten von dem Glamour-Auftritt profitieren, die Kandidatinnen geben sich jedenfalls schwer begeistert.
Damit die männlichen Kandidaten Fady Maalouf, Benni Herd, Thomas Godoj und Collins Owusu nicht zu kurz kommen, werden sie Songs der britischen Boyband Take That performen. Ein Besuch der Jungs im Studio wäre aber eine Überraschung und bestimmt nicht nach dem Geschmack der als Diva verschrienen Carey.
Ob dieses Unternehmen für die Kandidaten lukrativ ist, wird nicht gefragt, schließlich verfügt eine Mariah Carey über eine Stimme mit fünf Oktaven.
Kaum eine andere Stadt ist momentan aus musikalischer Sicht derart in Bewegung wie die Metropole an Spree. Fast in jedem Bezirk haben sich inzwischen Clubs etabliert, in denen weltweit bekannte DJs auflegen und die auch von Stars gerne aufgesucht werden. Gerade die Vielfältigkeit scheint hierbei unübertroffen, für jeden Musikgeschmack lässt garantiert etwas finden.
Natürlich ist dies auch den Musikproduzenten und Konzertveranstaltern nicht verborgen geblieben. Kaum ein internationaler Künstler von Format kann es sich leisten, Berlin aus seinem Tourprogramm zu streichen. Mit dem Umzug von MTV und Universal an das Spreeufer haben zudem zwei Größen der Musikbranche ein Zeichen gesetzt, wo künftig die Musikhauptstadt Deutschlands liegen wird. Beide haben sich „Mediaspree-Zentrum“ angesiedelt, wo sich neben den beiden Musikgiganten weitere Firmen wie BASF, die BVG, Verdi und die Allianz niedergelassen haben. Diese Berliner Immobilien sind momentan äußerst gefragt, weil sie durch die Fertigstellung der O2-Arena weiter an Attraktivität gewinnen. Die Mehrzweckhalle dient nicht nur sportlichen Höhepunkten, sondern wird auch als Konzerthalle eine Rolle spielen. In unmittelbarer Umgebung finden sich zudem Clubs wie das Matrix, die Busche, der Fritzclub sowie kleinere angesagte Clubs. Damit kommt es erstmalig zu einer Bündelung der Musiklandschaft in der Berlin.
Natürlich darf man auch die anderen Standorte in der Hauptstadt nicht vergessen. Die Kulturbrauerei, die Columbiahalle, der Flughafen Tempelhof und die Max-Schmeling-Halle sind ebenfalls attraktive Veranstaltungsorte. Da die Events und die Programmvielfalt auch gerne vom Berliner Publikum sowie den Gästen der Stadt angenommen werden, ist ein Ende dieser Entwicklung noch nicht absehbar. Berlin ist inzwischen die Trendmetropole in Europa, wo selbst Vorreiter wie London an manchen Tagen das Nachsehen haben. [...mehr]
Zum 10.mal nun jährt sich der Tod von Johann “Hans” Hölzel alias Falco. Und er ist immer noch nicht vergessen, denn in den Herzen seiner Fans lebt er weiter.
“Mit dem Tod. Oder mit einer fünfzehnjährigen Sizilianerin irgendwo unten bei den Mafiosi im Lehnstuhl am Meer.” So also hätte die Fahrt des Johann “Hans” Hölzel nach eigenen Aussagen enden sollen.
Er starb wie Jeams Dean- aber warum?

Zuerst die Fakten: Um ca. 16.40Uhr (Ortszeit) des 6. Februar 1998 kam der Wiener in seiner Wahlheimat, der dominikanischen Republik, bei einem Autounfall auf der Puerto Plata ums Leben. Bei der Ausfahrt vom Parkplatz der „Turist Disco“ rammte ein Bus sein Auto. “Du hattest das Gefühl , als würdest Du den Angstschrei in der Sekunde seines Todes noch hören.”, so ein Zeuge des Unfalls. Bei der Obduktion wurden ein Blutalkoholwert von 1,5 ‰ und große Mengen an Kokain sowie Marihuana nachgewiesen.
Falco- der erste weiße Rapper
Falco wurde am 19. Januar 1957 in Wien geboren. Nach den ersten Musikversuchen in der Kindheit,geschmissener Schule, geschmissener Ausbildung und hingeworfenem Studium zog er nach West Berlin um als Jazzmusiker erste Erfahrungen zu sammeln.
1981 wurde Falco Solo-Künstler. Der Wiener Plattenboss Markus Spiegel erkannte Falcos Talent und schloss mit ihm einen drei Solo-LP Vertrag ab. Mit dem Wiener Produzenten Robert Ponger produzierte er den Titel “Der Kommissar”, der schnell zum Club-Hit aufstieg. Anfang 1982 wurde “Der Kommissar “veröffentlicht und bescherte Falco europaweite Erfolge. In Kanada erhielt Falco Gold, in den USA schaffte er es auf Platz 72.
1985 wechselte er zum niederländischen Produzenten-Duo Rob und Ferdi Bolland, mit denen er das Album Falco 3 produzierte. Beeinflusst von Milos Formans Kinofilm “Amadeus” entstand Rock me Amadeus, dem größten Hit von Falco. Musikalisch kann man Falco als Pop-Rockmusiker mit “schwarzen” Einflüssen einstufen.
Diskografie & Auszeichnungen
1981:
Single: That Scene & Der Kommisar
1982:
Album: Einzelhaft
Singles: Maschiene brennt & auf der Flucht
Golden Europá, Künstler des Jahres
1984:
Album: Junge Römer
Singles: Junge Römer, Nur mit Dir, Kann es Liebe sein?
1985:
Album: Falco 3
Singles: Rock me Amadeus, Vienna Calling, Jeanny Part 1
Bravo Otto, Bester Künstler
1986:
Album: Emotional
Singles: The Sounf Of Music, Comming Home (Jeanny Part 2. One year later)
Golden Europa, Künstler des Jahres
Bravo Otto, Bester Künstler
1987:
Single: Emotional, Body Next To You
1988:
Album: Wiener Blut
Singles: Wiener Blut & Satellite To Satellite
1990:
Album: Data De Groove
Singles: Data De Groove & Charisma Kommando
1992:
Album: Nachtflug
Singles: Nachtflug, Titanic &Dance Mephisto
1995:
Singles: Mutter der Mann mit dem Koks ist da
1996:
Single: Naked
1998:
Album: Out of the Dark (Into the Light)
Singles: Out Of The Dark, Egoist & Der Kommisar
1999:
Album: Verdammt wir leben noch
Singles: Push! Push!, Verdammt wir leben noch & Europa
Echo, Lebenswerk
2000:
Amadeus Austrian Music Award: Lebenswerk und als Künstler Rock/Pop national
2005:
Amadeus Austrian Music Award: Musik-DVD des Jahres – „Live Donauinsel + Stadthalle Wien
2007:
Amadeus Austrian Music Award: Musik DVD des Jahres – „Hoch wie nie” [...mehr]



