Nachdem Jenix, One Night Only und Jennifer Rostock das Coke Sound Up Festival am vergangen Sonntag eröffnet hatten, besangen Sunrise Avenue die Abendröte und Culcha Candela und Mando Diao starteten in eine aufregende Nacht zum Tag der deutschen Einheit. Unser Teil 2 der Coke Sound Up Festival Highlights…

Ganz im Sinne des Gedenkens an den Tag der Wiedervereinigung Ost- und Westdeutschlands nach dem Mauerfall haben Sunrise Avenue sogar die deutsche Nationalhymne in einen ihrer Songs eingeflochten und präsentierten sie in Form eines Gitarrensolos auf dem Coke Sound Up Festival.

Außerdem überzeugte das finnische Quintett um Sänger Samu Haber mit himmlisch-harmonisch mehrstimmigem Gesang und romantischen Rockballaden. Auch das Alphaville-Cover zu „Forever Young“ entfesselte beim Publikum Begeisterungsstürme.

Culcha Candela beim Coke Sound Up Festival 2011

Culcha Candela sorgten nicht nur mit ihrem „Hamma-Dancemob“ für den Höhepunkt des Coke Sound Up Festivals, sondern überzeugten auch mit ausgefeilten Choreografien, treibenden Rhythmen und ehrlichen, deutschen Texten. Die Berliner Kulttruppe mit multikulturellen Wurzeln legte eine flotte Sohle aufs Parkett und sorgte auch im Publikum für viel Bewegung. Wenn das nicht ein Grund für überbordende Lebensfreude ist, dann weiß ich auch nicht…

 

Mando Diao als finaler Act beim Coke Sound Up Festival

Mando Diao betraten in Begleitung eines Streichquartetts die Bühne und stellten unter anderem auch Stücke aus ihrem 2010 veröffentlichen MTV Unplugged vor. Gegen Ende ihres Slots widmeten sie den Song „If I Don’t Live Today, Then I Might Be Here Tomorrow“ dem 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit. Nicht ganz so ausgelassen wie Culcha Candela, aber dafür umso gefühlvoller feierten die Schweden den Tag des Mauerfalls und wurden nicht müde, die positive Bedeutung dieses Ereignisses für ganz Europa deutlich zu machen. Ein gelungener Abschluss eines tollen Festivalabends!

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