Endlich – zwei Jahre haben uns MGMT auf die Folter gespannt. Doch jetzt ist es endlich da! Der Nachfolger des Riesenerfolgs des Debüts „Oracular Spectacular“. Das neue Album „Congratulations“ erscheint am 13. April – aber wer den Sound von „Oracular Spectacular“ erwartet, wird überrascht sein.

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Es ist toll! Die Electropopper MGMT sind zurück. Wer es bis zum 19. April nicht mehr aushält, weil er viel zu gespannt ist, was das neue Album für Klänge hervorbringt, für den habe ich gute Nachrichten. Du kannst das gesamte Album schon jetzt als Stream über die Website des Duos anhorchen. Der Grund – die Songs sind zuvor illegal im Netz aufgetaucht. Sehr ärgerlich! Da haben die Jungs, die einzig richtige Konsequenz gezogen und die neue Platte auf der Homepage freigegeben.

Im Vorfeld gab es aber noch viel mehr Trubel um das neue Album „Congratulations“. Vor einigen Tagen haben sich die Jungs Andrew Vanwyngarden und Ben Goldwasser offiziell für die erste Single „Flash Delirium“ entschuldigt. Das Electro-Pop-Duo hatte zuvor geglaubt, etwas ganz tolles und neues für die Fans produziert zu haben. Doch nun, wo die Single da ist, sind sie selbst und auch einige Fans enttäuscht. Der Song sei zu abgedreht und anders, so das Feedback. Daher entschuldigten sich MGMT in aller Form bei ihren Fans. Echt süß.

Dabei wollten MGMT einfach keinen typischen Nachfolger  von „Oracular Spectacular“ herausbringen, sondern etwas ganz Neues. Diese Intension ist ja schon mal sehr lobenswert. Leider scheint dies nicht so toll bei den Fans anzukommen – was für mich unverständlich ist. Am Mittwoch, den 24. März 2010 hat das Duo im C-Club in Berlin sein einziges Deutschlandkonzert gegeben. Die Reaktionen waren sehr durchwachsen.

Ich glaube ja, man muss mit der Platte wirklich erst einmal warm werden. Weil inhaltlich ist es wirklich toll – von dem uns bekannten Humor bis hin zu ernsten Themen ist alles dabei. So machen sich die Jungs in dem Song „Lady DaDa´s Nightmare“ über – na klar –Lady Gaga lustig und in dem Opener hingegen thematisieren sie den Klimawandel. Besonders sticht natürlich der 12-minütige Track „Siberian Breaks“ hervor. Sowas können auch wieder nur MGMT bringen. Aber Vanwyngarden hat eine ganz einleuchtende Erklärung, warum der Song ist wie er ist – nämlich ellenlang:  „Der Song klingt so, als hätte man acht verschiedene Songs ineinander gemischt. Es geht um das Surfen im Nordpolarmeer bei Russland„.

Diese und andere Highlights solltest du dir aber unbedingt selbst zu Gemüte führen, denn wie ich finde, hat „Congratulations“ diese abwertende Beurteilung nicht verdient.