Vier Engel in einem neuen Gewand und mit neuen Flügeln! Die No Angels planen ein Comeback! Dafür kredenzen sie uns ihre 4. Studioproduktion „Welcome To The Dance“, welche voraussichtlich am 21. September dieses Jahres erscheinen soll.

Sandy, Nadja, Lucy und Jennifer – die vier Mädels der erfolgreichsten Frauenband aus Deutschland sind also wieder da – und diesmal mit neuem Musikmaterial und nicht mit Negativschlagzeilen aus ihrem Privatleben. Die letzten Wochen liefen ja nur Nachrichten zur HIV-positiven Nadja Benaissa durch die Medien. Nicht gerade förderlich für das Image der No Angels.

Aber jetzt will unsere Castingband von Popstars mit ihrer neuen Scheibe an ihre alten musikalischen Erfolge anknüpfen. Die Songs des, vom Label Universal vermarkteten,  Albums, kommen jedenfalls ganz schön dancelastig daher. Sie erinnern irgendwie mehr an die Pussycat Dolls oder an eine typische Produktion von Timbaland. Der amerikanische Sound liegt vielleicht einerseits an ihrem neuen Manager Khalid Schröder und andererseits an den amerikanischen Produzenten und Songwritern, die an der Platte mitgemischt haben. Wie auch immer, die Fans der No Angels erwarten rhythmische beatlastige Melodien mit einer Portion Dance- und Hip Hop-Einflüssen.

Die erste Singleauskopplung soll wohl „One Life“ werden, aber der Termin ist noch nicht ganz sicher. Es wird gemunkelt, dass sie am 21. August in die deutschen Läden kommt. Ansonsten ist das Album einfach als Ventil für die Emotionen der vier Mädels anzusehen. Denn nach eigenen Aussagen hatten Sandy und Co.  vor allem in Sachen Liebe einiges aufzuarbeiten, was nun in den Balladen „Derailed“, „Young Love“ oder „Say Goodbye“ ganz klar zu hören ist. Im Vordergrund der Platte steht jedoch das Motto Dance und mit ihm Titel, wie die erste Single oder „Danceaholic“.

Beim letzten Album hätten die Pop-Girls wohl noch nicht genug Mut gehabt, daher wollen sie jetzt mehr von sich zeigen. Am Grundcharakter der Band habe sich jedoch nichts geändert. Sie seien immer noch die gleichen wie damals, nur sind sie, wie Lucy erklärt: „… gereift wie ein guter alter Gouda“.