Queensberry, neustes Produkt einer der zahlreichen Casting- und Talentshows, beschert uns ab Februar  eine Tour durch Deutschland. Als eine Vorband der US-amerikanischen Pussy Cat Dolls müssen die Mädels dann ihr Können unter Beweis stellen.

Es war der 18. Dezember 2008, als im Fernsehen das Finale der Castingshow Popstars ausgestrahlt wurde. Bereits zum siebten Mal versuchte die Sendung, den ultimativen Popstar oder besser eine ganze Popstar-Band zu finden, bisher mit mäßigem Erfolg.

Zugegeben, die erste Band No Angels kann einen enormen Erfolg für sich verbuchen, auch Monrose aus dem Jahr 2006 hält sich wacker in den Charts. Doch andere Bands konnten nur kurze Erfolge feiern, lösten sich schnell auf oder versanken in der Unbedeutsamkeit des Misserfolges.

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Jede Staffel hat ihre eigene Raffinessen. So natürlich auch dieses Mal unter dem Motto „Just 4 Girls“. Schon früh wurden die teilnehmenden Mädels auf die kommerziellen Ansprüche eingeschworen.

Bereits bevor das letzte Bandmitglied per Televoting im Finale gewählt wurde, wurde das neue Album der Queensberry in drei Fassungen mit je einer Finalistin veröffentlicht. Als wenn die Produzenten bereits ahtnen, dass der aktuelle Ruhm eine kurze Halbwertszeit haben wird.

Extravagantes Styling, vorproduzierte Songs zwischen Pop und R&B – alles scheint für einen kommerziellen Erfolg gut geplant. Doch wie lange sich die Bandmitglieder Leo, Gabby, Vici und Antonella, alle zwischen 16 und 20 Jahre alt, sich in diesem engen Rahmen zurecht finden werden, ist fraglich.

Noch gerade rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft wurde die erste Single „No Smoke“ einen Tag nach dem großen Finale veröffentlicht. Das Album „Volium I.“ sowie eine Weihnachtssingle sind ebenfalls bereits erhältlich.

Und im Februar geht’s dann für vier Konzerte mit den erfolgreichen US-Amerikanerinnen von den Pussy Cat Dolls auf ihrer Doll Domination World Tour.

Man darf also gespannt sein, was die Zukunft für Queensberry bereit hält. Erfolg sei den Mädels auf jeden Fall gegönnt. Ob Popstars das richtige Format ist, um als Künstler auf Dauer erfolgreich zu sein, ist aber dahin gestellt.

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