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Gestern wurden auf den Rapper Massiv drei Schüsse abgegeben. Unbekannte haben den Sohn von palästinensischen Flüchtlingen im Berliner Bezirk Neukölln angeschossen und sind anschließend unerkannt geflüchtet. Laut seiner Plattenfirma „No Limits Music“ habe der Rapper sehr viel Blut verloren und sei über die Tat sehr geschockt.

Während gestern noch der Schock über diese brutale Tat die Nachrichten beherrschte, mehren sich nur einen Tag später erste Zweifel über den geschilderten Tathergang. Es wird mancherorts sogar darüber spekuliert, ob das Ganze eine Inszenierung war, denn am kommenden Freitag wird das Album neu auf dem Musikmarkt erscheinen. Ähnliche Fälle gab es bereits in den USA, um in Vorfeld einer Plattenveröffentlichung für Publicity zu sorgen.

Der Polizei, die momentan in alle Richtungen ermittelt, ist zunächst aufgefallen, dass bereits um 22.35 Uhr im Internetforum des Rappers Massiv erste Hinweise auf ein Attentat gab, obwohl der Sänger erst um 22.42 Uhr ins Krankenhaus eingeliefert. Wie die genauen Details so schnell auf die Internetseite von Massiv gelangen konnten, wird derzeit von der Polizei ermittelt. Außerdem spricht sein Musiklabel „No Limits Music“ von einem glatten Durchschuss an der Schulter, die Polizei hingegen von einem Streifschuss am Oberarm. Für erfahrene Beamte auf Seiten der Polizei ist es zudem verwunderlich, dass drei gezielte Schüsse aus nächster Nähe abgegeben wurden und keines der Geschosse große Verletzungen hervorrief, schließlich verließ Massiv noch am Abend auf eigenen Wunsch das Krankenhaus.

Die Tat, wenn sie so geschehen sein sollte, ist ein neues Maß an Gewalt in der umkämpften deutschen Rappszene. Sollte sie jedoch nur geschehen sein, um das neue Album des Rappers zu pushen, ist sie äußerst verwerflich und alle beteiligten Parteien sollten hart betsraft sowie das Album vom Markt genommen werden.