Die Pleiten der letzten Jahre beim Eurovision Song Contest sind uns ja nur allzu gut bekannt. Doch damit soll jetzt Schluss sein – so Stefan Raab! Denn nun nimmt er wieder selbst das Zepter in die Hand.

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Beim Eurovision Song Contest haben wir uns die letzten Jahre nun wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nicht nur, dass wir seit Jahren meilenweit vom Siegertreppchen entfernt sind – nein, es scheint auch, als ob wir Jahr für Jahr den Abstand zum Musikpreis vergrößern. Vor zwei Jahren hatten wir mit dem letzten Platz durch die No Angels den absoluten Tiefpunkt erreicht. Aber auch im vergangenen Jahr war das Ergebnis nicht besonders rosig. Zumal die „Alex sings Oscar swings“  auf der Peinlichkeitsskala ganz oben mitmischten.

Nun hat Deutschland endlich eingesehen, dass wir scheinbar die falsche Strategie fahren. So wurde der Mann engagiert, der zumindest immer Top Ten Plätze einheimsen konnte, um einen neuen Star nach Oslo zu schicken. Kein Geringerer als Stefan Raab soll diese Aufgabe übernehmen. Erstmalig arbeiten ein öffentlich-rechtlicher und privater Sender, sprich die ARD und PRO7, zusammen, um die Chancen auf das Treppchen beim Eurovision Song Contest zu steigern.

Unter dem Titel „Unser Star für Oslo“ startet am Dienstag (02.02.2010) Stefans Suche nach einem neuen Musiktalent, welches am 29. Mai in Oslo die anderen Länder umhauen soll. Rund 4500 vermeintliche Musiker haben sich beworben, doch nur 20 haben es in die Sendereihe „Unser Star für Oslo“ geschafft. In 8 Terminen werden die 20 Kandidaten ausgesiebt, bis der Beste drüber bleibt. Neben Stefan Raab gesellen sich bei jeder Sendung Musiker, die Ihren Senf zu den Kandidaten abgeben werden. Die Namen reichen von Yvonne Catterfeld über Xavier Naidoo bis hin zu Müller-Westernhagen und Peter Maffay. Aber entscheiden werden nicht sie, sondern das Publikum, also auch du, wenn du magst.

Das Ziel des neuen Konzepts sei es wohl auch, den Zirkus um den Eurovision Song Contest dieses Jahr mal richtig anzuheizen. So fehlt uns Deutschen wohl bisher die nötige Euphorie – ups! Aber mal ehrlich, bei diesen peinlichen Acts, die wir zum Eurovision Song Contest geschickt haben, da kann man doch nicht auch noch Euphorie von uns verlangen! Das wär ja, als ob ich auf die Straße gehe und mich lauthals als Fan der Wildecker Herzbuben oute…

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