Musicattack
Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist
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Kraftvoll, träumerisch, ein bisschen morbide, mit wunderschönen Melodien und einer ans Herz gehenden Geschichte präsentiert sich das Konzeptalbum “La Mécanique du Coeur” der französischen Band Dionysos.
Hierzulande kaum bekannt, sind die Musiker um den Sänger und Songschreiber Mathias Malzieu im Nachbarland Frankreich spätestens seit ihrer Single “Coccinelle” aus dem Jahr 1999 Megastars. Größtenteils auf französisch mit immer wieder eingestreuten englischen Texten, besingen sie merkwürdige, schrullige und auch unsinnige Situationen und Charaktere, vergessen dabei aber nie ihre Hörer mit ins Ohr gehenden Melodien zu beglücken.
“La Mécanique du Coeur” (zu Deutsch etwa: Die Mechanik des Herzens oder Das mechanische Herz) ist ihr neuestes Album, das bereits im November 2007 in Frankreich erschien. Die Geschichte dieses Konzeptalbums bewegt sich durch eine surreale und doch romantische Welt, die an Tim Burtons Filme “The Nightmare Before Christmas” und “The Corpse Bride” erinnert und deren Stop-Motion-Animation im Video zur ersten Single-Auskopplung “Tais Toi Mon Coeur” ebenfalls Anwendung findet. Die Story folgt dem Jungen Little Jack, der am kältesten Tag der Welt mit einem gefrorenen Herzen geboren wird und dem daher anstelle dessen eine Kuckucksuhr eingebaut wird. Damit diese nicht explodiert, darf er die Zeiger nie berühren, sich nicht aufregen und vor allem sich niemals verlieben. Natürlich geschieht eben dieses und das Unheil nimmt seinen Lauf… [...mehr]
Ja, sie lesen richtig. Die “Rock-Opa´s” von AC/DC wollen es noch einmal wissen und gehen ab März nächsten Jahres auf große Deutschland-Tour. Bereits jetzt im Oktober starten sie in New York mit der Generalprobe für ihre 18-monatige Welt-Tournee.
AC/DC sind eine der Besten Hard Rock-Bands des letzten Jahrhunderts. Kein bisschen müde, veröffentlichen sie am Freitag (17.Oktober) nach acht Jahren Pause, ihr neues Album “Black Ice”.
Bereits am vergangenen Samstag startete der Vorverkauf für ihre sieben Deutschlandkonzerte im Rahmen ihrer Deutschland-Tour ab März 2009.
Ernüchterung für viele Fans: Binnen weniger Minuten waren alle Tickets vergriffen. Wer jetzt noch Tickets ergattern will muss wohl eine Menge Glück haben und an den zahlreichen Verlosungen diverser Radiosender teilnehmen oder eine Menge Geld investieren.
Tour-Daten:
Leipzig (5.März), Düsseldorf (7. März), Oberhausen (9. März), Bremen (11. März), Dortmund (15. März), Frankfurt (25. März), München (27. März) [...mehr]
Nach zahlreicher negativer Presse über Noel Gallaghers, kann an der Stelle über äußerst erfreuliche Neuigkeiten von den Britpoppern berichtet werden. Fast zwei Jahre mussten wir auf das neue Album von Oasis warten.
Sie hats allen gezeigt: Britney Spears ist wieder da. Was haben die Medien gelästert, geschrien und gespuckt. Überschwemmt wurden wir von Paparazzi Fotos. Britney ohne Slip, Britney mit Augenringen, Britney besoffen am Steuer mit zwei kleinen Babys, Britney unter Drogen in einer katastrophalen Tanzeinlage bei MTV...
Aber irgendwie ist das alles Schnee von gestern. Seit den MTV Video Music Awards 2008 ist Britney wieder da. Das fing ja schon damit an, dass sie in der Promotion für das Festival vertreten war und zusammen mit Russel Brand und einem Elephanten einen durchaus witzigen Eindruck hinterließ.
Bei der Show selbst räumte sie alle wichtigen Preise ab und entschied den Abend für sich. Britney 1, Rest der Welt 0.
Jetzt ist bald ihr neues Album da. Es heißt “Circus” und es scheint, als wäre die Dame nach dem Überraschungs-Album “Blackout” wieder voll da im Musikgeschäft. Eine erste Singleauskopplung aus dem Werk wird “Womanzier” heißen und als Single am 22. September erscheinen.
Dann entscheidet sich natürlich auch, ob Spears wirklich die Rückkehr ins Business geschafft hat. Es sieht momentan aber alles danach aus, als würde ihr Comeback auch finanziell ein echter Erfolg werden.
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Um sich das neue Projekt von Peter Musebrink, iBiPhonic, zu Gemüte führen zu können, muss man ein wenig seine Phantasie bemühen. Ibiza, strahlender Sonnenschein, eine leichte Meeresbrise, ganz entspannte Stimmung, leise Musik… und schon kann es losgehen.
Schon die ersten Takte des neuen Albums lassen den Zuhörer erahnen, was Peter Musebrink mit seinem neuen Vocal-Projekt auf die Beine gestellt hat. Eine fantastische Auswahl aus Künstlern, die den musikalischen Klängen zu Leben verhelfen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Dabei sind die Stimmen derart unaufdringlich und doch so ausdrucksvoll, kein Wunder – haben doch Künstler wie Dennis Le Gree (Starlight Express) oder Sissy Perlinger (Komödiantin)den Werken ihre Stimmen geliehen.
Insbesondere drei Werke des Albums seien an Stelle herausgestellt. Zum einen ist dies „So Low“, dass gemeinsam mit Helmut Hattler entstanden ist und von der bezaubernden Stimme einer Sandy Wollasch interpretiert wird. Desweiteren überzeugen Dennis le Gree in „Exited“ und Alegra Bonner in „Blue“. Neben den anderen Songs auf dem Album sind diese Stücke eine wahre Wohltat für das Ohr.
Peter Musebrink gelingt es mit „iBiPhonic“ auf eindrucksvolle Weise den Zuhörer in Sonnenwelt Ibizas zu entführen. Zeitlose Musik, fantastische Künstler – schlussendlich rundum gelungen.
iBiPhonic feat.
Veröffentlichung 5. September 2008
Sony BMG
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Die Fans mussten sich ziemlich lange gedulden, um mal wieder etwas von Ashanti auf die Ohren zu bekommen. Die 27jährige Ashanti hatte nach ihrem letzten Album sich anderen Themenfeldern gewidmet, um einerseits etwas Abstand zur Musik zu bekommen und sich auch mal woanders auszuprobieren. Nach Abstechern zum Film und zum Modeln ist Ashanti nun 2008 zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und hat mit „The Declaration“ ein neues Album auf den Markt gebracht.
Video + [...mehr]
Die Fans der Pussycat Dolls können aufatmen, denn schon in diesem Sommer soll das neue Album der fünf Katzen in den Plattenläden erhältlich sein. Das neue Werk der Pussycat Dolls heißt „For Those Who Wait“ und soll an die Erfolge ihres
Debütalbums „PCD“ anknüpfen, das 2005 weltweit Erfolge feierte. Nach knapp drei Jahren Wartezeit können sich die Fans schon bald auf die erste Single „When I Grow Up“ freuen, denn der Videodreh hat schon begonnen.
Insbesondere Frontfrau Nicole Scherzinger hatte in den letzten Jahren andere Ziele verfolgt und zunächst eine vielversprechende Solo-Karriere gestartet, allerdings konnte sie keine so großen Erfolge feiern wie mit den Pussycat Dolls. Als Sangespartnerin von P.Diddy oder Timbaland machte die attraktive Sängerin, die momentan auffällig häufig an der Seite von Formel 1-Star Hamilton zu finden ist, auf sich aufmerksam.
Nun wollen die Pussycat Dolls aber mit ihrem neuen Album „For Those Who Wait“ noch einmal richtig durchstarten. [...mehr]
Nach Jimmi Blue Ochsenknecht strebt nun auch sein jüngerer Bruder Wilson Gonzales Ochsenknecht in das Musikgeschäft, doch während Jimmi Blue eher auf Hip Hop stand, ist das neue Album von Wilson wesentlicher rockiger.
Bisher waren die Brüder Ochsenknecht lediglich als Schauspieler in den Filmen der „Wilden Kerle“ in den Kinos zu sehen, doch Musik wurde ihnen schon dank des berühmten Vaters in die Wiege gelegt. Auch Wilson Gonzales konnte sich recht früh für Musik begeistern. Aber schon damals fand er die lauten Töne von Limp Bizkit wesentlich interessanter als das Pop-Gedudel in den Charts. Als Sänger einer Metal-Band während seiner Schulzeit sammelte er erste Bühnenerfahrung und die Fähigkeit zum Schlagzeug spielen, öffnete ihm sie manche Türe.
Nun wird morgen seine erste Single „Cookies“ veröffentlich, womit Wilson Gonzales die große Bühne des deutschen Showgeschäfts betritt und nun beweisen muss, ob er es seinem Bruder gleichtun kann. Das Album enthält zwölf Songs, die allesamt unter den Inspirationen von Bands Led Zeppelin, Arctic Monkeys und den Queens Of The Stone Age entstanden sind. [...mehr]
Anscheinend haben die Castingsshows anderer Länder wesentlich mehr Erfolg bei Suche der geeigneten Sangestalenten als die Juroren hierzulande, denn mit Leona Lewis und M.Potora haben gleich zwei den Sprung in die Charts anderer Ländern geschafft. Zwar ist der Erfolg von M.Pokora noch nicht so ausufernd wie jener von Leona Lewis, die gleich in mehreren Ländern an die Spitze stürmte, aber die Tatsache, dass sein neues Album von Timbaland produziert wurde, zeigt wie viel Potenzial in dem Jungen steckt.
Mit seiner Single „Dangerous“ ist M.Pokora in Deutschland auf Platz 37 in den Single-Charts eingestiegen, aber der Song wird in den Clubs und bei den Radiostationen inzwischen rauf und runter gespielt, so dass er in Kürze weitaus besser dastehen wird. Matt Pokora, so sein vollständiger Künstlername, hat die französische Version von Popstars gewonnen, aus der die Rap-Band Linkup hervorging. Aber wie so oft bei Casting-Bands war auch ihr keine lange Halbwertszeit vergönnt, so dass M.Pokora bereits 2005 sein erstes Solo-Album veröffentlichte. In der Folgezeit gelang es ihm sechs Titel in den Top Ten der französischen Charts zu platzieren und erste Stars wurden auf den prägnant auftretender Sänger aufmerksam. So wird eine der kommenden Single-Auskopplung von Britney Spears mit M.Pokora eingesungen sein.
Mit seiner Single „Dangerous“ schoss er in seiner Heimat gleich auf Platz 1, sein Album auf Platz 7. Ich bin mir sicher, dass in den kommenden Jahren noch sehr viel von ihm zu hören sein wird. [...mehr]
Manchmal bin ich mir sicher, ob Stefan Weidner, der sich hinter dem Projekt „Der W.“ verbirgt, wirklich etwas so viel anderes produziert als die einstige Kultband, die noch immer einen zwielichtigen Ruf in Deutschland besitzt, schließlich war er im Prinzip an den Grundbausteinen der Band beteiligt. Er war Bassist und Texter, verkörpert somit einen wichtigen Part im Projekt der Onkelz.
Nun also der Versuch auf eigenen Beinen zu stehen. Das Album „Schneller, Höher, Weidner” schaffte es gleich in der ersten Woche auf Platz 2 der Album-Charts und musste sich nur der übermächtigen Madonna geschlagen geben. Aber ob dies mehr der Popularität als Onkelz-Mitglied geschuldet oder wirklich der Qualität des Albums zu verdanken ist, bleibt vermutlich noch in den kommenden Wochen unbeantwortet.
Als Onkelz-Fan wird man mit Sicherheit einige Komponenten wiederfinden, aber dank der Stimme von Stefan Weidner erhält das Album schon ein gewisses Charisma und einen ganz eigenen Stil. Leicht angeraut und angenehm rockig präsentiert sich „Schneller, Höher, Weidner”. Die Vorabsingle „Geschichtenhasser” ist in jedem Fall hörenswert, aber möglicherweise nicht eines jeden Geschmack.
Das Album könnte in Fankreisen Kultstatus erreichen. [...mehr]






