Musicattack

Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist

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Da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, folgt den ersten beiden Berichten vom Berlin Festival 2011 nun auch ein dritter.  Wir haben die Highlights vom Samstag für euch zusammengetragen und verleihen symbolisch den Musicattack Berlin Festival Award.

Nachdem der Freitagabend auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof sein fulminantes Ende mit Suede, Wire und LFO fand, sollte auch der Samstag nicht mit hochkarätigen Top-Acts geizen. Zu den Highlights des zweiten Festivaltages gehörten definitiv der Dollar-King Aloe Blacc, die quirligen Retro Stefson und die Reunion der Beginner. Beirut überzeugten mit traumhaftem Folk, The Black Angels mit feinstem Rock und The Naked And Famous mit neuseeländischem Electro-Pop. Den Preis für das abgefahrenste Outfit hätten mit Sicherheit The Bloody Beetroots Death Crew 77 verdient.     [...mehr]


Das Berlin Festival 2011 fand am vergangenen Wochenende zum wiederholten Male auf dem Areal des ehemaligen Flughafen Tempelhof statt. Musicattack hat die Location für euch gecheckt und Vor- sowie Nachteile entdeckt.

Grau in Grau präsentierte sich das Gelände des Berlin Festivals am Freitagnachmittag um 14 Uhr, als James Blake auf der Main Stage den Startschuss für das diesjährige Musikfest gab. Der wolkenverhangene Himmel senkte sich tief auf das Areal herab, das einstmals als Landeplatz für Flugzeuge diente. Auf dem Rollfeld ging es am frühen Nachmittag noch verhältnismäßig ruhig zu, die Festivalgäste krochen erst nach und nach aus ihren Löchern und bevölkerten das Gelände.     [...mehr]


Am heutigen Tage erscheint das neue The Antlers Album, das den Titel „Burst Apart“ trägt. Was vom Musikexpress bereits zur Platte der Woche gekürt wurde, soll auch hier nicht zu kurz kommen. Eine Ode an ein grandioses Album.

Elektronisch und trotzdem nicht künstlich. Kalt und warm zugleich. Sanft und fordernd. Nah und fern. Vertraut und fremd. Emotional. Impulsiv. Dynamisch. All das ist „Burst Apart“, das neue Album von The Antlers, das genau am heutigen Freitag seinen Weg in die Plattenregale findet.     [...mehr]


Kein anderer vermag es so wie er das Klavier zum Sprechen zu bewegen. Auf seinem neuesten Werk „The Unspeakable“ gibt Chilly Gonzales dem Unaussprechbaren Raum und Klang. Ende des Monats bringt er es in Berlin und Hamburg live zu Gehör.

Chilly Gonzales – Meister der Tasten, Rhythmen und Kuriositäten – hat schon durch allerhand Sonderbares auf sich aufmerksam gemacht. Ob im Piano-Duell mit Helge Schneider, als Begleitung der schrägen Peaches oder als Weltrekordler im Solo-Piano-Spiel (den er wohl bemerkt mit über 27 Stunden Dauerspiel hält), Chilly Gonzales ist sowohl musikalisch als auch menschlich immer für eine Überraschung gut.

So auch in diesem Jahr. Nachdem er 2010 sein Electro-Album „Ivory Tower“ mit dazugehörigem Spielfilm veröffentlichte und zusammen mit Peaches das Rock-Musical „Jesus Christ Superstar“ neu interpretierte, sollte man meinen, das sei kaum mehr zu toppen. Aber “The Godfather of Piano” Chilly Gonzales belehrt uns eines Besseren. Auf seinem gerade veröffentlichten neuen Album „The Unspeakable“ macht er scheinbar Unmögliches möglich. Er vereint ein klassisches Kammerorchester mit urban dreckigem Rap, altbackene E- und moderne U-Musik. Ebenso heterogen mag wohl auch das Publikum bei seinen anstehenden Konzerten aussehen. Klassikverfechter und Rapfans vereinen? Ist das zu schaffen?    [...mehr]


Royal Bangs sind aufgebrochen, um der Musik unserer Tage ihre oft monotonen Ausprägungen auszutreiben. Mit ihrem Album „Flux Outside“ lassen sie Worten Taten folgen und haben ein alles andere als monotones Stück Musik geschaffen.



Zwei Studioalben haben Royal Bangs aus Knoxville bereits auf den Markt gebracht. Am 20.05. folgt nun die Nummer 3. Und die kann sich hören lassen! Verzerrte Gitarren und Stimmen treffen auf treibende Rhythmen und changierende elektronische Effekte. Wie das klingt? Wie dem Wahnsinn verfallener Rock’n’Roll! Wen wundert’s? Schließlich sind die Songs zu großen Teilen im Proberaum der Band geschrieben worden, der Teil einer ehemaligen Methadon-Klinik ist.    [...mehr]


Friska Viljor waren überwältigt vom Publikumsstrom, der am gestrigen Abend den Weg zum Astra Kulturhaus in die Revaler Straße fand. Nie zuvor waren sie vor so vielen Menschen als Headliner aufgetreten.



Friska Viljor sind definitiv eines der knackigsten schwedischen Exportprodukte seit Wasa. Und wer sich schon einmal durch eine Packung Wasa-Knäckebrot geknuspert hat, der weiß wovon ich spreche. Am gestrigen Abend bewiesen sie auf ihrem Tournee-Abschlusskonzert in Berlin einmal mehr, dass sie nicht nur zur schwedischen sondern auch zur weltweiten Indie-Elite gehören. Im reichlich gefüllten Astra Kulturhaus knackten sie die Grenzen zwischen Folk, Rock, Indie-Pop und gar Electro und boten ein abwechslungsreiches wie dynamisches Bühnenprogramm.     [...mehr]


Bodi Bill veröffentlichen am 18.03.2011 ihr neues Album „What?“. Ich habe schon jetzt für euch in die Platte hinein gehört und verrate euch, was man erwarten kann und darf. Und das ist wahrlich einiges!

„What makes you strong?“, fragen Bodi Bill im Titel Song des Albums „What?“ und bieten uns ein Werk an das heterogener nicht sein könnte und trotzdem ein Gesamtbild ergibt. Die mitreißende Kraft eines Electro-Songs, die herzergreifende Gefühl einer Folk-Ballade, die melodische Eingängigkeit von Indie-Pop. All das und noch viel mehr vereint das Berliner Trio auf einem Album. Kaum vorstellbar, aber tatsächlich wahr!    [...mehr]


Tua und Vasee machen wieder gemeinsame Sache. Am 03. Dezember 2010 – also diesen Freitag – werfen sie ihr gemeinsames neues Album Evigila auf den Markt. Doch damit nicht genug, gleich eine Woche später macht das Duo die deutschen Clubs unsicher.

Einen kleinen Vorgeschmack gibt der Song Straßen dieser Erde, bei dem Tua und Vasee einige Elemente von “Streets Of Philadelphia” aufgegriffen haben. Dieser Track und einige vergangene Kooperationen zeigen, dass Tua und Vasee wie für einander geschaffen sind. Beide – Rap und Soulstimme – harmonieren großartig miteinander und schaffen einen unverkennbaren Sound. So gibt es an der Qualität der neuen Platte Evigila überhaupt keinen Zweifel.

Das Album ist    [...mehr]


Westbam bekundet seine Liebe zur Loveparade. Auf drei CDs gibt es die volle Ladung Westbam, mit der du sage und schreibe 8 Stunden und 51 Minuten versorgt bist.

 

Maximilian Lenz alias Westbam ist wohl DIE Koryphäe der Loveparade. Bevor es zu dem schrecklichen Unglück der diesjährigen Loveparade kam, hatte er schon angekündigt, dass dies seine letzte Rave-Party sein wird. Damit bekommt sein persönlicher Schlussstrich gleich eine viel größere Bedeutung. Dass seine letzte Loveparade ein großer Abgang wird war klar. Doch, dass es vielleicht die letzte Loveparade überhaupt werden würde, hatte er weder geahnt, noch gewollt.

Eigenen Aussagen zufolge, gab es zwischen Westbam und der Loveparade quasi eine Liebesbeziehung. Klar, eine Rave-Party ohne Westbam konnte man sich auch gar nicht vorstellen – er prägte die Techno-Szene und damit auch die Loveparade entscheidend mit.

Nun blickt er auf 21 Jahre Loveparade zurück und     [...mehr]


Wer bisher nicht in den Genuss gekommen ist Bonaparte live zu erleben, bekommt nun eine neue Chance. Die Jungs sind ab August 2010 bis in den November hinein in zahlreichen deutschen Clubs unterwegs! Eine Show, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Um die Band Bonaparte treffend zu beschreiben und ihr damit auch gerecht zu werden, braucht es schon einige Superlative. Crazy, verrückt, abgedreht, durchgeknallt – um all diese Begriffe kommt man bei Bonaparte einfach nicht herum.

Abgefahren geht es schon bei den Mitgliedern los: Bonaparte besteht aus acht Leuten, die aus acht verschiedenen Ländern der Welt kommen. Von dem Schweizer Tobias Jundt 2006 in die Hände genommen, wurden ebenso durchgeknallte Vagabunden aus     [...mehr]


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