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Endlich – die smarten Franzosen von Phoenix sind wieder am Start! Mit ihrem neuen Album „Wolfgang Amadeus Phoenix“, welches morgen (22. Mai) in die Läden kommt, werden sie die Indie-Pop-Kultur wohl um eine weitere tolle Platte bereichern. Allein ihre erste Singleauskopplung „Lisztomania“ kommt schon wieder so leicht daher geschwebt – macht einfach Lust auf mehr!

Bei französischen Musikern denkt man ja eigentlich sofort an Electro. Doch Phoenix hat schon längst bewiesen, dass Franzosen nicht nur gute elektronische Musik fabrizieren, sondern wunderbaren Pop aus dem Nähkästchen zaubern können – und das Ganze sogar auf Englisch! Respekt!

Schon mit ihrem Debütalbum „United“ vor neun Jahren, wurden sie von Kritikern in den Himmel gehoben. Den Klassikern „Everything Is Everything“ oder „Run Run Run“ aus der Nachfolgeplatte  „Alphabetical“ 2004 konnte sich schließlich keiner mehr entziehen. Da hat es auch mich erwischt – ich habe die Songs immer noch auf einem alten Mix-Tape!

Der Sound von Phoenix zeichnet sich vor allem durch seine Vielfältigkeit aus, die trotz allem    [...mehr]


Im Januar  sind die Kaiser Chiefs auf Deutschland Tour mit ihrem neuem Album “Off With Their Heads”. Am 21.01. 2009 werden die Britpoper in der Columbiahalle in Berlin spielen.



Ohrwürmer wie “Ruby Ruby Ruby Ruby” und „Oh My God“ prägten  sich uns schnell ein und so gehörten die Kaiser Chief bald zu unseren Lieblings-Indie-Bands. Die aus Leeds stammende Band spielte sich 2003 in unsere Herzen. Die Musik orientiert sich an Band, wie The Hives, Beatles und Blur.

Ein Besuch der Kaiser Chiefs lohnt sich, denn die Jungs geben im Gegensatz zu Oasis alles auf den Live-Konzerten, um ihre Fans in schwitzen zu bringen. Sänger Rick Wilson ist bekannt dafür über die Bühne zu rocken, sich in die Masse zu werfen oder mal ein Bierchen an der Bar zu ziehen.    [...mehr]


Die englische Electro-Pop-Band The Whip ist längst kein Geheimtipp mehr. Die 2006 von Danny Saville, Lil Fee, Nathan Sudders und Bruce Carter in Manchester gegründete Band ist dabei, sich aus dem Dasein als kleine Indieband herauszuarbeiten. Im Gründungsjahr veröffentlichten sie lediglich die beiden Singles “Frustration” und “Trash” – wobei letzteres übberraschend zum einpeitschenden Indie-Hit avancierte, der weit über Manchester hinaus begeisterte Hörer fand. Nachdem 2007 wieder nur Singles herauskamen, wovon eine immerhin auf einer Compilation des gehypten französischen Electro-Labels Kitsuné landete, ist jetzt endlich auch das erste Album “X Marks Destination” erschienen.
The Whip gehören zu den typischen Vertretern einer Musiker-Generation, die nicht mehr über den großen Plattenvertrag, sondern über Internet-Seiten wie MySpace erfolgreiche Stars werden. The Whip selbst beschreiben sich als “robocop. part man-part machine”, worunter man sich eine Mischung aus den besten Momenten von New Order, Justice und Zoot Woman vorstellen kann: poppige Melodien, die ins Ohr gehen, mit tanzbaren beats, die in die beine gehen – der Retro-Synthie-Sound, der dem Zeitgeist entspricht.

Auf ihrer aktuellen Europatour kommen die vier Briten nun auch für vier Konzerte durch Deutschland und können zeigen ob sie wirklich so einpeitschend sind, wie ihr Name verspricht.

16.Apr. MOLOTOV, HAMBURG
17.Apr. MAGNET, BERLIN
18.Apr. ATOMIC CAFE, MUNICH
19.Apr. ELECTRONIC BEATS FESTIVAL, BONN    [...mehr]


“The Wedding Present” haben nach drei Jahren ihr neues Album “El Rey” angekündigt – eine Seltenheit bei den britischen Indierockern.
In den 80er Jahren schafften es die Alternativ-Künstler um den Sänger David Gedge sich einen Namen mit simplen und dabei charmanten kleinen Songs zu machen, unter denen sich laut der britischen Radiolegende John Peel einige der besten Liebeslieder der Rockgeschichte befinden sollen. “The Wedding Present” waren eine der wenigen Bands, die nachdem sie als unabhängiger Indie-Act gestartet hatten, sich auch auf einem Major-Label ihre künstlerische Integrität bewahren konnten.
Obwohl sie zu Beginn der Neunziger sogar ins Guinness-Buch der Rekorde kamen, indem sie über ein Jahr lang jeden Monat eine neue Single veröffentlichten, waren sie mit der Veröffentlichung von Alben etwas geruhsamer: in über zwanzig Jahren brachten sie es nur auf knapp neun vollständige Alben. Es ist also eine kleine Sensation wenn jetzt eine neue Platte angekündigt wird.
Fraglich ist aber, ob die heutige Pop-Welt noch auf solch kleine Sensationen von mittlerweile verblühten Indie-Helden reagiert oder ob “The Wedding Present” nicht zu spät kommen, um noch vom Retro-Revival rund um die Achtziger zu profitieren. Einige treue Fans werden das Album sicherlich ungeduldig erwarten – nicht zuletzt auch deshalb, weil es von der Studiolegende Steve Albini produziert wurde, der in Indie-Kreisen als Garant für Qualität gelten kann. Ende Mai wird “El Rey” erscheinen, dann wird sich zeigen ob es sich gelohnt hat über drei Jahre zu warten.    [...mehr]


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