Musicattack
Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist
» Live
Die Howling Bells heulten zusammen mit The Killers-Bassist Mark Stoermer den Mond in der Wüste Nevadas an. Was dabei heraus kam? Ein Album so rau wie die Wildnis und so leidenschaftlich wie ein loderndes Feuer.
„The Loudest Engine“ heißt das neueste Werk der australischen Howling Bells und entstand zum Großteil in den Weiten der Wüste Nevadas und im quirligen Las Vegas. Zusammen mit Mark Stroemer, der als Basser von The Killers bekannt sein dürfte, suchten sie in der kargen Landschaft und dem Spielerparadies nach dem perfekten Sound für ein neues Album.
Getrost nach dem Motto: „Alle guten Dinge sind drei!“, scheint das australische Quartett, das derzeit in London lebt, endlich sich selbst und seinen eigenen Stil gefunden zu haben. Nach dem selbstbetitelten Debüt aus 2006 und dem 2009er „Radio Wars“ erscheint nun am 09. September das dritte Album, das auf den Namen „The Loudest Engine“ hört und vornehmlich Folk-, Rock-, Blues- und Psychedelic-Einflüsse miteinander vereint. [...mehr]
Selbstbetitelte Alben sind meist ein Hinweis auf eine besonders persönliche Verbindung des Künstlers zu seinem Werk. Ob auch Sondre Lerche auf seiner neuen Platte sich selbst zu verwirklichen sucht, erfahrt ihr im Folgenden.
Blutjung war der Norweger Sondre Lerche als er 2002 sein Debütalbum „Faces Down“ auf den Markt warf und damit wie eine Bombe einschlug. Die Platte wurde nicht nur vom Rolling Stone zu einem der 50 besten Platten des Jahres gekürt, sondern verschaffte ihm auch den Spellemannprisen (das norwegische Pendant zum Grammy) als bester Newcomer. Das alles ist nun fast 10 Jahre her, Sondre Lerche ist gewachsen – als Persönlichkeit und als Musiker. Nach seinem letzten Album „Heartbeat Radio“ aus 2009 folgt im September nun sein sechstes eigenständiges Werk, das seinen Namen tragen wird. [...mehr]
Eins, zwei, drei, vier… Feist bereitet uns himmlisch Plaisir! Fünf, sechs, sieben, acht… sie ist aus 4-jährigem Schlaf erwacht.
Feist, feister, Leslie Feist! Im September hat das Warten endlich ein Ende! Die kanadische Sängerin Feist wird nach ihrem 2007er Erfolgsalbum „The Reminder“ endlich eine neue Platte veröffentlichen. Das Release von „Metals“ ist für den 30. September geplant. Am 22. Oktober kommt sie für eine exklusive Show ins Berliner Tempodrom. [...mehr]
Im Juni rockten sie zwei Wochenenden in Folge die Geschwisterfestivals Hurricane und Southside sowie das englische Glastonbury. Schon im November werden Elbow sich erneut auf großen Bühnen präsentieren.

Elbow schrieben mit ihrem Album „build a rocket boys!“ eine der Erfolgsgeschichten 2011. In ihrem Heimatland Großbritannien schossen sie auf Anhieb auf Platz 2 der Album-Charts. In Deutschland reichte es zwar nur für die Top 50, spätestens nach ihren gewaltigen Auftritten bei den Hurricane und Southside Festivals genießen sie allerdings auch hierzulande einen Ruf, der ihnen meilenweit vorauseilt. [...mehr]
Im Februar erhielten Muse einen Grammy für ihr 2009er Album „The Resistance“, nun scheinen sie schon ihren nächsten Höhenflug zu planen. Die neue Platte, für die das britische Trio nach eigenen Angaben schon Ende des Jahres ins Studio gehen will, soll nicht nur musikalisch in andere Sphären entführen.
Einen Song im Weltraum aufnehmen – ein Traum, den Muse-Frontmann Matthew Bellamy sich gern mit dem nächsten Album erfüllen würde. Kürzlich teilte er öffentlich mit, er sei gerade dabei Überzeugungsarbeit beim Virgin-Airlines-Chef Richard Branson zu leisten. Dieser plant nämlich im Moment sein Unternehmen durch eine kommerzielle Weltraumflotte zu erweitern.
Bellamy deklamiert, er wolle sich nicht nur einen kostenlosen Weltraumflug erschleichen, sondern bei der Gelegenheit auch gleich einen Song oder ein Video im All aufnehmen. Ein Scherz? Wer Muse kennt, weiß dass ihnen eigentlich alles zuzutrauen wäre… [...mehr]
Von der Muse geküsst, von Englein beseelt und von Elfen in Zauberei unterrichtet – das ist Susanne Sundfør. Norwegens wohl talentierteste Nachwuchskünstlerin kommt im September und November für einige Konzerte in unsere Lande. Lasst euch verzaubern!
Susanne Sundfør eroberte mit einfallsreichem Songwriting und glasklarer Stimme zunächst ihr Heimatland Norwegen, dann das Herz Herbert Grönemeyers und schließlich auch seines Publikums. Sie veröffentlichte ihr Album „The Brothel“ Anfang des Jahres auf seinem Label Grönland Records und begleitete ihn als Supportact auf seiner Deutschland-Tournee. Im September und November spielt sie nun ihre eigene Tour. Insgesamt wird sie in sieben großen deutschen Städten live zu erleben sein.
Susanne Sundfør: „The Brothel“
Ihr drittes Album mit dem Titel „The Brothel“ ist das erste das außerhalb ihres Heimatlandes Norwegen veröffentlicht wurde und ist hierzulande gleich eingeschlagen wie eine Bombe. So bezeichnet es die FAZ als „klangliches Wunderwerk“, der Rolling Stone befindet ihre Lieder als durchweg „großartig“, der Musikexpress bescheinigt ihr „facettenreiche Einzigartigkeit“. Na holla, die Waldfee! Wenn das Mädel nicht mal die Herzen der Kritiker im Sturm erobert hat! [...mehr]
William Fitzsimmons ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Seelenheiler. Am gestrigen Abend entführte er das Publikum im Berliner Astra Kulturhaus in seine wunderbar melancholische Welt und ließ sie ihren eigenen Schmerz vergessen.
Ende März veröffentlichte er sein neues Album „Gold In The Shadow“, gestern Abend präsentierte er es mit frisch gestriegeltem Bart dem Berliner Publikum im Astra Kulturhaus. William Fitzsimmons, der vor gar nicht so langer Zeit noch als Geheimtipp der Singer/Songwriter-Szene galt, erfreut sich mittlerweile so starkem Zuspruch, dass das Konzert, das eigentlich im Lido geplant war, zwei Mal in eine größere Location verlegt werden musste. Sein Bart und seine Fangemeinde wachsen sprichwörtlich um die Wette. [...mehr]
Chilly Gonzales sorgte am gestrigen Abend in der Volksbühne Berlin für ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art. In Morgenmantel und Hausschuhen entfachte er ein lauschiges Lagerfeuer, erfand das Stagediving neu, erteilte Orchesterlehrstunden und trat für die Rechte der Frau ein. Gonzspiration pur!
Eingehüllt in einen dunkelblau schimmernden Morgenmantel, die welligen Haare lässig zur Seite gekämmt, so dass sich seine hohe Stirn entblößt, schlurft er mit leicht lädierten grünen Pantoffeln, die den Blick auf am Hacken durchlöcherte Socken freigeben, auf die Bühne. Nein! Das ist weder ein Schlafwandler, noch ein Verrückter, der der Nervenheilklinik entflohen ist. Obwohl: Ein bisschen verrückt ist er schon, der Herr Jason Beck, der mal mit und mal ohne Chilly, aber doch meist als Gonzales seine musikalischen Wege beschreitet. [...mehr]
Probieren geht über Studieren! Das hat der ein oder andere bestimmt schon mehr als einmal aus dem Mund seiner geliebten Mutter gehört. Früher oder später oder er hört es immer noch. „Suck It And See!“ – so schreien es uns nun auch die Arctic Monkeys auf ihrem vierten Studioalbum entgegen.
Ausprobiert haben sich die Arctic Monkeys nun wirklich schon eine ganze Weile. Seit ihrem umjubelten Debüt „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not” sind bereits 5 Jahre vergangen. Es folgten 2 weitere mehr oder weniger erfolgreiche Alben und nun stehen sie da: mit ihrer vierten Platte in der Hand, rotzfrech und doch irgendwie erwachsen geworden. Ja, die 4 sympathischen Jungs aus Sheffield, die mittlerweile zu richtigen Männern geworden sind, haben sich definitiv weiterentwickelt. [...mehr]
Die Finnen Rubik fühlten sich ein wenig missverstanden, als Act der „I’m from Scandinavia“-Reihe im Festsaal Kreuzberg auf zu treten, von einer mehr als euphorischen Show hielt sie diese kleine geographische Verwirrung jedoch nicht ab.
Bei „Wer wird Millionär“ gewinnt die Partyreihe dann wohl nicht die Millionenfrage, welches Land nun nicht zu Skandinavien gehört, die Zuschauer und -Hörer haben an diesem Abend jedoch eindeutig gewonnen, im Festsaal Kreuzberg und seiner alternativ-50er Jahre Deko stürmten sich die Finnen durch ein buntes Set und ließen dabei kaum Luft für Zwischenansagen, um ihr neues Album “Solar” vor zu stellen. [...mehr]







