Alle Schauspieler müssen selbst singen, so auch Johnny Depp, eine gewagte Inszenierung und ein voller Erfolg.

Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“, eine US-amerikanische Verfilmung durch Tim Burton, als Vorlage dient das Broadway-Musical von Stephen Sondheim. Inspiration für die Musik des Stückes findet Stephen Sondheim bei Bernard Herrmann, der auch die Musik zum Klassiker „Psycho“ schrieb.

Die Musik zu Sweeney Todd ist entsprechend der makabren Verfilmung extrem düster und schräg. Hat aber genauso eingängige und fesselnde Melodien zu bieten. In dem Song „No Place In London“, einer Art Sprechgesang zeigt Depp eine fantastische stimmliche Leistung, während sein melodiöser Gesang in „My Friend“ einer der Höhepunkte des Soundtracks ist.

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Es lohnt sich, den Film anzusehen, alleine schon wegen der Musik oder sich am besten gleich das Album anzuschaffen. Johnny Depp kann auf der ganzen Linie überzeugen, genauso wie Helena Bonham Carter und Alan Rickman  in den weiteren Hauptrollen.
Bei den Golden Globe Awards 2008 erhält der Film die Auszeichnung „Bester Film (Komödie/Musical)“ und Johnny Depp die als  „Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical“.

Auch diejenigen, die aufgrund von Vorurteilen gegenüber jeglichen Musikfilmen um solche in der Regel einen großen Bogen machen, werden sich für die Musik der düsteren Tim Burton-Verfilmung begeistern.
Der Soundtrack zum Film ist in zwei Fassungen erhältlich, als „Motion Picture Soundtrack“ mit 17 Titeln, zum Teil gekürzt und die vollständige Fassung mit 20 Titeln.

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