Der Agententhriller „Move On“ bot Musikern eine Chance, an der Filmmusik mitzuarbeiten. Die internationale Produktion mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle baute eine clevere Mitmachaktion in die Dreharbeiten ein. Jeder konnte sich bewerben: als Statist, als Helfer am Filmset oder Mitwirkender beim Soundtrack.

Songs für den Move-On-Soundtrack gesucht

„Move On“ wurde in diesem Sommer gefilmt. Das Bindeglied zwischen den Freiwilligen und der Filmcrew war die Internetseite des Films (hier informieren), auf der alle Aufgaben aufgelistet waren. Die meisten waren direkt am Set, aber die Vorschläge für die Filmmusik konnten von überall eingesendet werden. Denn das Verfahren war einfach: Alle Beiträge mussten als Video in der Galerie hochgeladen werden. Dort konnten es Internet-Surfer abrufen und bewerten. Die endgültige Auswahl traf allerdings das Team um Regisseur Asger Leth („Ein riskanter Plan“). Noch stehen übrigens sämtliche Beiträge im Netz. Obwohl die Dreharbeiten Ende August in Berlin abgeschlossen wurden, konnten Musiker bis Mitte September einen Song vorschlagen, da Schnitt und Soundabmischung noch in Arbeit sind. Der Gewinner des Soundtrack-Contests steht noch nicht fest, dürfte aber bald bekannt gegeben werden. Schließlich soll „Move On“ in diesem Jahr in Berlin Premiere feiern.

Move On spielt in acht europäischen Ländern

Agententhriller und Roadmovie zugleich: „Move On“ erzählt eine spannende Jagd, die durch acht europäische Länder führt. Das Drehbuch schrieb der Engländer Matt Greenhalgh („Cotnrol“). Alles dreht sich um einen Metallkoffer mit unbekanntem Inhalt. Ein Kurier (Mads Mikkelsen, „Casino Royale“) soll den von Rotterdam aus unbeschadet an ein nicht weiter spezifiziertes Ziel bringen. Doch es gibt einige andere Interessenten, die ihm den Koffer abjagen wollen und dabei zu allem bereit sind. Die Schauplätze wechseln rasant. Neben Rotterdam wurde in den Niederlanden auch in Amsterdam gedreht. Es folgten Wien, Bratislava in der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Montenegro, Mazedonien und schließlich Berlin. In der deutschen Hauptstadt wurden Ende August die letzten Szenen gedreht.

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