Musicattack
Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist
» Britpop
Kaum hat Bruder Noel die Katze aus dem Sack gelassen und sein Soloalbum angekündigt, zieht auch Liam Gallagher nach. Nach zwei ausverkauften Konzerten im März, kehren die Oasis-Nachfolger Beady Eye im Oktober zurück auf deutsche Bühnen. Machen sich die Gallagher-Brüder jetzt gegenseitig Konkurrenz?
Nachdem der Vorverkauf für die Konzerte in Köln und Hamburg bereits nach vier Stunden für beendet erklärt werden musste, weil die Nachfrage das Angebot überstieg, folgen Beady Eye den sehnsuchtsvollen Rufen ihrer Fans und werden im Oktober drei weitere Gigs in Deutschland spielen. München, Berlin und Offenbach freuen sich auf die Britpopper. Morgen um 9 Uhr beginnt der Vorverkauf auf Eventim. Also schnell ran da! [...mehr]
Während Bruder Liam mit Beady Eye sein Glück scheinbar schon gefunden hat, versucht sich Noel Gallagher jetzt an einem Soloprojekt. Am 14. Oktober soll voraussichtlich das erste Album mit dem Titel “Noel Gallagher’s High Flying Birds“ erscheinen.
Oasis war einmal, jetzt gibt’s Beady Eye auf der einen und Noel Gallagher auf der anderen Seite. Einst eroberten sie gemeinsam – wenn auch nicht immer ganz einig – die Bühnen dieser Welt. Seit 2009 gehen die Brüder getrennte Wege. Im Februar diesen Jahres veröffentlichten Beady Eye „Different Gear, Still Speeding“, nun legt Noel nach. Mit „Noel Gallagher’s High Flying Birds“ erscheint am 14. Oktober sein erstes Soloalbum über sein Label Sour Mash Records. [...mehr]
Vor gut zwei Jahren sang sie noch Mercy. So erfolgreich wie sie damals war, hatte sie Erbarmen gar nicht nötig. Heute sieht das jedoch anders aus! Bei dem gerade veröffentlichten, neuen Album Endlessly, wäre nämlich genau dieses Bitten nach Erbarmen vonnöten.
Vor zwei Jahren bildeten Musikerinnen wie Amy Winehouse die Spitze der Charts. Auch Duffy nutzte die Gunst der Stunde und sprang auf diesen Pop-Zug auf. Mercy hielt sich wochenlang auf Platz eins und das dazugehörige Album Rockferry wurde als bestes britisches Album ausgezeichnet. Aber das ist eben zwei Jahre her – jetzt ist der Soul-Markt [...mehr]
Seit Anfang Mai (07.05.2010) ist die neue Platte Everybody To Be On TV der drei Britpopper von Scouting For Girls in den Plattenläden. Die erste Single This Ain´t A Love Song dudelt ja bereits auf jedem Radiosender. Hier zur Erinnerung – und das soll wirklich KEIN Love Song sein?
2007 waren Scouting For Girls in Großbritannien wohl die Newcomer des Jahres. Die Band verkaufte unter allen Neulingen die meisten Platten – unverständlich, wenn ihr mich fragt. Scouting For Girls: das sind Frontman Roy Stride – der nicht nur die Stimme sponsert, sondern auch die Songs liefert – sowie Greg Churchouse (Bass) und Peter Ellard (Drums).
So, und was fabriziert das Britpop-Trio nun? Nun ja, nichts Gutes, um es auf den Punkt zu bringen. Schon die erste Single This Ain´t A Love Song reicht, um diese Aussage zu fällen. Aber es wird noch schlimmer. [...mehr]
Wer – wie ich – ein echter Fußball-Muffel ist, der kann zum Beginn der WM doch auch einfach auf ein tolles Konzert ausweichen. Oder auch zwei… Zufällig sind nämlich genau in diesem Zeitraum zwei tolle Acts, und zwar Richard Ashcroft sowie die Jungs von RX Bandits, im Lande. Sie könnten zwar unterschiedlicher nicht sein, aber so ist vielleicht für jeden etwas dabei.
- Richard Ashcroft
Richard Ashcroft sollte ja eigentlich noch jedem ein Begriff sein. Ich sage nur: The Verve! Ja, er hat die 90er überlebt und ist noch heute – wenn auch nicht mehr ganz so präsent – musikalisch tätig. Dass Richard Ashcroft auf ganz großen Pop steht, hatte sich ja schon bei The Verve abgezeichnet. Ähnlich sieht es auch [...mehr]
Geballter Power-Pop und dennoch keine Band. Nein, hinter Marina And The Diamonds verbirgt sich lediglich eine Frau, nämlich Marina Diamandis. In Großbritannien ist die Waliserin schon längst durchgestartet, aber auch in Deutschland sitzt sie bereits in den Startlöchern. Mit ihrer neuen Single „Hollywood“ ist der Durchbruch quasi schon in Sack und Tüten.
Die in Wales geborene Marina Lambrini Diamandis verbringt viele Jahre ihrer Kindheit in Griechenland und landet schließlich, getrieben von dem Wunsch Musik zu machen, in London. Dort startet sie mehrere Versuche an verschiedensten Musik-Hochschulen, die sie jedoch jedes Mal schnell wieder abbricht. Mit dem Nachsingen hatte sie es nicht so, viel lieber zog sie sich zuhause zurück und schrieb ihre eigenen Songs. Nur so, sagt sie, konnte sie ihre eigene Stimme finden.
Erste Gigs in winzigen Clubs, bleiben nicht unbemerkt. Schnell kamen erste Interessenten herbeigeeilt – so auch der Chef des Warner Sublabels „679“. Nicht zu unterschätzen ist wahrscheinlich auch, dass Marina einfach ein perfektes Timing hatte. Kate Nash, Lilly Allen, Little Boots oder auch La Roux [...mehr]
Es waren 17 tolle Jahre mit 6 noch tolleren Studioalben. Doch nun geben die Briten von Supergrass bekannt „Das war´s, wir hören auf“ und fügen scherzhaft hinzu „das verflixte 17. Jahr“. Zeit, noch einmal kurz zurückzublicken.
Alles begann mit Supergrass im Jahre 1993 in Oxford, als Gaz Coombes (Gesang und Gitarre), Danny Goffey (Drums) und Mickey Quinn (Gesang und Bass) beschließen offiziell Mukke zu machen. Auch der Bruder von Gaz, nämlich Rob Coombes gehört als Keyboarder irgendwie schon immer dazu. Aber erst zum 10. Jubiläum wurde er offiziell als Bandmitglied aufgenommen.
Als Sie den Entschluss fassten, [...mehr]
Neben dem amerikanischen Grammy und dem deutschen ECHO, ist er wohl einer der begehrtesten Musikpreise – der Brit Award. Nun wurde er schon zum 30. Mal verliehen. Neben dem Gewicht auf der Auszeichnung nationaler Künstler, fiel vor allem wieder eine Dame auf: Lady Gaga. Wie sollte es auch anders sein.
Was den internationalen Bereich anbelangt, hatte ihn Gaga voll und ganz in ihren Händen. Aber Lady Gaga wäre nicht Lady Gaga, wenn dies der einzige Grund gewesen wäre, warum alle Welt über sie berichtet. Die Entertainerin sorgte natürlich schon vorher für Furore. So schmiss sie ihre komplette Bühnenshow einfach mal einen Abend vor der Musikpreis-Verleihung über den Haufen. Die Höhenflüge der Frau Gaga zeigten sich aber nicht nur in ihrem divenhaften Verhalten, sondern besonders [...mehr]
Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, doch jetzt ist schon eines klar: Die Fans von Lily Allen müssen dieses Jahr wohl ohne die junge Künstlerin auskommen.
Die britische Popsängerin ist erst seit drei Jahren im Musikbusiness und konnte sich nun auch auf dem deutschen Musikmarkt recht gut etablieren. Ihre Unschulds-Pop-Masche fand jedenfalls recht großen Anklang.
Doch in der letzten Zeit sorgte sie ja dann gewaltig für Verwirrung. Erst echauffierte sie sich vom feinsten, wie übel es sei, CDs zu brennen und damit jungen Künstlern die Chance zu stehlen sich zu verwirklichen und durchzustarten. Auch wenn Lily Allen damit vielleicht eine der wenigen ist, die mal klar äußerst, was gerade im Musikgeschäft schief läuft, machte sie sich damit nicht nur Freunde. So stellten sich Shakira und auch Nelly Furtado auf die Seite der [...mehr]
Die Melancholie hat uns wieder! Denn Placebo versorgt uns mit neuem Stoff – Dank ihrer aktuellen Platte „Battle For The Sun“. Seit dem 05.06.09 steht das 6. Werk der Jungs von Placebo in den Plattenläden – Grund genug einen Blick drauf zu werfen.
Das Cover der Platte steht ganz im Zeichen düsterer Melancholie, wie wir es von den Jungs auch gewohnt sind. Sonnenfinsternis, die sozusagen Weltuntergangsstimmung widerspiegelt und den Inhalt der Platte metaphorisieren soll.
Doch wenn man seine Anlage mit der neuen Scheibe füttert, überrascht Placebo mit ungewöhnlich “vielen” Songs, die fast Glück und Lebensfreude versprühen. Naja, aber auch nur fast! Über dem Strahlen der Sonne, der optimistischen Stimmung, liegt dann doch wieder [...mehr]


