Musicattack
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Seit 1973 werden die American Music Awards verliehen. Als einer der drei großen Preise der amerikanischen Musikbranche bieten sie immer wieder Überraschungen.
Anders als beispielsweise die Grammys werden die American Music Awards (AMAs) nicht von Vertretern der Musikindustrie gewählt, sondern von den Käufern selbst. Das führt dazu, dass das Publikum die Wahl der Preisträger besser nachvollziehen kann, aber auch, dass weniger die Qualität oder Originalität, dafür aber mehr die Popularität der ausgezeichneten Stars im Vordergrund steht.
Dieses Jahr fand die Verleihung am 23. November statt und wieder trafen sich eine Menge Popstars um Preise zu präsentieren, Preise zu erhalten und zwischen den Verleihungen aufzutreten. In der ersten Kategorie tummelten sich illustre Personen wie Paris Hilton, Steven Tyler und Aretha Franklin, die Auftritte reichten von den Pussycat Dolls und Pink bis hin zu Annie Lennox und Coldplay.
Die Preisträger konnten dieses Mal nicht unterschiedlicher sein: Während Rihanna und Kanye West aufgrund ihrer derzeitigen Popularität kaum für Verblüffung sorgten, ist das Album des Jahres schon etwas aussergewöhnlich: Alvin and the Chipmunks, der Soundtrack zum Film über quietischige Streifenhörnchen, die bereits in den 50ern ihr Unwesen trieben.
Auch Lincoln Park und Mariah Carey nahmen die begehrte Trophäe mit nach Hause, während Annie Lennox den “Award of Merit” bekam. Der große Gewinner des Abends war allerdings Chris Brown, der gleich drei AMAs sein Eigen nennen durfte. Einen Überblick über alle Gewinner bietet die Seite des Fernsehsenders ABC, der die Show auch ausstrahlte.
Heute nacht um 3 Uhr war es so weit: Die 25. Video Music Awards, im Vorfeld von Britney Spears und einem Elefanten beworben, zündeten ihr bekanntes Feuerwerk. Die Mischung aus Grammy-Show und Musikauftritten lockt bereits seit 1984 die Fans vor den Bildschirm.
In diesem Jahr gab es vor allem eine Siegerin: Britney Spears.
Obwohl sie nicht selbst performte, sahnte sie in den Kategorien “Best Pop Video” und “Best Female Video” ab. Auch der Hauptpreis “Video of the Year” ging an Ms. Spears. Ob sich MTV damit für die unschöne Hetzkampagne vom letzten Jahr entschuldigen wollte? Es scheint zumindest so, als wäre die Popsängerin nach Drogeneskapaden und einem Extrem-Clinch mit so ziemlich allen Paparazzi-Medien des Globus wieder oben auf.
Zu den Highlights des Abends gehörte für mich der Live-Auftritt von Rihanna. Die Dame ist von den Eskapaden ihrer Vorreiter gottlob (noch?) verschont geblieben und lieferte eine professionelle und coole Show ab.
Sendezeiten auf MTV:
- Montag, 08.09.2008
19.00 – 20.00 Uhr und 20.00 – 22.00 Uhr - Dienstag, 09.09.2008
16.05 – 18.00 Uhr - Mittwoch, 10.09.2008
12.00 – 14.00 Uhr - Samstag, 13.09.2008
16.00 – 18.00 Uhr
Alle, die heute nacht geschlafen haben und sich die Awards noch ansehen möchten, seien gewarnt: Es folgen die Sieger in den einzelnen Kategorien. [...mehr]
Der wichtigste Musikpreis der USA wird in diesem Jahr zum 50. Mal verliehen. Die Jubiläumsveranstaltung findet am 10. Februar im Staples Center von Los Angeles statt und wird wieder zahlreiche Prominente nach Kalifornien locken.
Insgesamt werden 110 Grammys in diesem Jahr vergeben – so viele wie nie zuvor. Als neue Kategorien wurden Best Latin-Urban-Album und Bestes Album mit Zydeco- und Cajun-Musik in den Wettbewerb mit aufgenommen. Entscheidend für die Vergabe der Preise sind die Leistungen, die zwischen dem 1. Oktober 2006 und dem 30. September 2007 von den Künstlern erbracht wurden.
Mit großer Spannung wird die Vergabe der Preise in den vier Hauptkategorien erwartet. Um die Single des Jahres kämpfen so renommierte Künstler wie Beyonce mit „Irreplaceable“, Rihanna mit „Umbrella“, Justin Timbalake mit „What Goes Around … Comes Around“, Amy Winehouse mit „Rehab“ sowie die Foo Fighters mit „The Pretender“. Die Foo Fighters und Amy Winehouse sind mit ihren Alben auch für das Album des Jahres nominiert. Hier treffen sie auf Vince Gill, Herbie Hancock und Kanye West. Natürlich möchte sich Miss Winehouse nicht lumpen lassen und sich den Grammy beim Song des Jahres sichern. Allerdings muss sie sich hier mit Rihanna „Umbrella“, den Plain White T´s „Hey There Delilah“, Carrie Underwood „Before He Cheats“ und Corinne Bailey Rae „Like A Star“ auseinandersetzen. Und damit nicht genug – sollte Amy Winehouse bisher leer ausgegangen sein, wird sie vermutlich den Grammy für den Besten neuen Künstler des Jahres erhalten. Feist, Ledisi, Paramore und Taylor Swift werden sich wohl vor verneigen müssen.
Allerdings ist fraglich, ob Amy Winehouse überhaupt an der Verleihung teilnehmen kann, schließlich weilt die 24jährige momentan in einer Entzugsklinik, um ihre dauerhaften Drogenkonsum einzudämmen und in den Griff zu kriegen. Die Motivation das Drogenproblem in den Griff zu bekommen dürfte wohl kaum ungleich höher sein.
Die Vorfreude auf eine gigantische Show zum 50. Jubiläum ist bei allen Beteiligten riesengroß. [...mehr]




