Musicattack

Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist

Beiträge vom: Dezember, 2008

Im Januar  sind die Kaiser Chiefs auf Deutschland Tour mit ihrem neuem Album “Off With Their Heads”. Am 21.01. 2009 werden die Britpoper in der Columbiahalle in Berlin spielen.



Ohrwürmer wie “Ruby Ruby Ruby Ruby” und „Oh My God“ prägten  sich uns schnell ein und so gehörten die Kaiser Chief bald zu unseren Lieblings-Indie-Bands. Die aus Leeds stammende Band spielte sich 2003 in unsere Herzen. Die Musik orientiert sich an Band, wie The Hives, Beatles und Blur.

Ein Besuch der Kaiser Chiefs lohnt sich, denn die Jungs geben im Gegensatz zu Oasis alles auf den Live-Konzerten, um ihre Fans in schwitzen zu bringen. Sänger Rick Wilson ist bekannt dafür über die Bühne zu rocken, sich in die Masse zu werfen oder mal ein Bierchen an der Bar zu ziehen.    [...mehr]


Queensberry, neustes Produkt einer der zahlreichen Casting- und Talentshows, beschert uns ab Februar  eine Tour durch Deutschland. Als eine Vorband der US-amerikanischen Pussy Cat Dolls müssen die Mädels dann ihr Können unter Beweis stellen.

Es war der 18. Dezember 2008, als im Fernsehen das Finale der Castingshow Popstars ausgestrahlt wurde. Bereits zum siebten Mal versuchte die Sendung, den ultimativen Popstar oder besser eine ganze Popstar-Band zu finden, bisher mit mäßigem Erfolg.

Zugegeben, die erste Band No Angels kann einen enormen Erfolg für sich verbuchen, auch Monrose aus dem Jahr 2006 hält sich wacker in den Charts. Doch andere Bands konnten nur kurze Erfolge feiern, lösten sich schnell auf oder versanken in der Unbedeutsamkeit des Misserfolges.

Jede Staffel hat ihre eigene Raffinessen. So natürlich auch dieses Mal unter dem Motto “Just 4 Girls”. Schon früh wurden die teilnehmenden Mädels auf die kommerziellen Ansprüche eingeschworen.    [...mehr]


Wigald Boning ist dem Freund des gepflegten Kalauers sicherlich ein Begriff. Nach seinen Erfolgen auf RTL und seiner Moderatoren-Tätigkeit bei Sat1 hat er sich endlich wieder der Musik zugewandt.

Mit seinem neuen Album “Jet-Set-Jazz” beweist Wigald Boning, was der Hörer bereits vor vielen Jahren vermutete, bei Bonings Zusammenarbeit mit Olli Dittrich: Man muss wirklich etwas von Musik verstehen, um so eine bescheuerte Kombo wie “Die Doofen” glaubwürdig rüberbringen zu können. Denn “Jet-Set-Jazz” ist einer reine Instrumentalplatte, die mit loungigen und jazzigen Melodien spontan überzeugen kann.

Dabei orientieren sich Bonings Songs an Melodien, die wage vertraut wirken: Ist hier nicht ein Stück aus einem James Bond Film? Erinnert mich das andere nicht an “La Boum” oder die Musik aus einem 70er Jahre Streifen mit Ingrid Steeger? Auch meint man eine Prise Burt Bacharach zu erhaschen und vielleicht sogar die eine oder andere Mike-Oldfield-Harmonie. Das soll aber nicht heißen, “Jet-Set-Jazz” sei unoriginell – im Gegenteil! Die Songs gehen ins Ohr, sie sind clever, witzig und ein wenig retro. Dabei sind sie unaufdringlich und man kann sie genauso nebenbei hören, wie sich mit ihr eingehend beschäftigen. Ein Vorgeschmack findet sich auch online.

Boning erfüllt sich nach eigener Aussage einen Jugendtraum mit diesem Album – eine Jazzplatte, die sich auch durch häufiges Hören nicht abnutzt. Und man kann mit Überzeugung feststellen, dass ihm dieses Vorhaben auch gelungen ist. “Jet-Set-Jazz” ist seit Anfang Dezember im Handel und Boning selbst geht mit seiner Band von Dezember bis Februar auf Tour in vielen deutschen Städten.



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 Ingrid Michaelson – Debütalbum “Girls And Boys” ist seit den 8. 12. 2008 in den gutsortierten Plattenläden erhältlich.

Die Ärzte-Soap „Grey’s Anatomy” verwendete schon zwei der unschlagbar ruhigen und chilligen Songs von Ingrid Michaelson. “Girls And Boys” ist glatt polierter Radiosound  mit einer gewissen speziellen Note.

Sanfte Piano-Parts, ruhiger Gitarrensound und eine wunderbar sanfte Stimme: Musik, die wie bestimmt für die kalten Wintertage zu sein scheint. Ingrid Michaelson macht Folk-Pop-Songs für die eher ruhigeren Tage im Leben.

Mit Talent zum Songs schreiben ist Ingrid Michaelson, eine gebürtige US-Amerikanerin, zu genüge ausgestattet. Meist geht es um Frieden und Liebe in den Songtexten auf dem neuen Album “Girls and Boys”.

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Seit 38 Jahren begeistert Bryan Ferry mit seiner sanften Stimme und gelungenen Kompositionen. Dabei hat er sich nie dem aktuellen Modediktat unterworfen.

Um 1970 formierte sich um Bryan Ferry und Brian Eno die Band Roxy Music, die sich bis heute dreimal aufgelöst und wieder zueinander gefunden hat. Mit der Band feierte er Erfolge mit etlichen Nummer-eins-Hits, unter anderem mit dem Album “Avalon” und der Single der Coverversion von John Lennons “Jealous Guy”.

Bryan Ferry © Flickr/Ned Raggett

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Die Söhne Mannheims sind mehr als ihr prominentestes Mitglieder Xavier Naidoo! Acht Jahre nach ihrem ersten Album „Zion“ standen die 14 Musiker und viele Gäste im Juni gemeinsam auf der Bühne und ließen die Luft vibrieren. Das fulminante MTV Unplugged-Konzert „Wettsingen in Schwetzingen“ ist auf CD und DVD erhältlich.

Freundschaft, der Faible für Musik und kein Gedanke an kommerziellen Erfolg – das war das, was die Mitglieder der Söhne Mannheims 1995 zusammenbrachte. Die Texte entspringen Erlebnissen, Gedanken, Konflikten und zeichnen sich durch besondere Intimität und Ehrlichkeit aus. Sie stoßen dabei nicht bei jedem auf Gegenliebe, aber das sollen sie auch gar nicht.

Nach Xavier Naidoos Durchbruch als Solokünstler mit dem Album „Nicht von dieser Welt“ im Jahre 1998 und den Soloerfolgen anderer Bandmitglieder, wurde es zunächst ruhig um die Kapelle. Doch 2000 konnte das Debüt „Zion“ veröffentlicht werden und dass die Band keine Eintagsfliege ist, bewies 2003 das Nachfolgewerk „Noiz“. Ihre Kombination aus Soul, HipHop, R&B, Reggea und Pop machen sie einzigartig in der deutschen Musiklandschaft.    [...mehr]