Eine junge Frau mit Gitarre mehr: Meiko aus dem sonnigen Kalifornien.

Meiko ist eine echte Self-made-woman. Ihr Erfolg verdankt sich dem nach ihr benannten selbst veröffentlichten Album.  „Meiko“ ging auch ohne Unterstützung eines Labels chartmäßig ab wie eine Rakete.

Das Album schaffte es immerhin auf Platz 35 der amerikanischen „iTunes Top 100 Album Charts“, sowie für einen Monat sogar Platz 1 der „iTunes Folk Album Charts“. Innerhalb des ersten Dreivierteljahres wurde es bei iTunes mehr als 200.000 runtergeladen.

Und die Frau hat echt ein Talent zur Unabhängigkeit. Inzwischen ist sie zwar beim Label MySpace Records/DGC untergebracht, hat ihr Album „Meiko“ aber in Zusammenarbeit mit ihrem Independent-Label „Lucky Ear Music“ neu abgemischt und rausgebracht.

Und ihre Mucke?

Ja, die klingt eben nach Junge-amerikanische-Frau-mit-Gitarre. Nichts, das einem den Tag vergraust, aber auch nichts, das einen in andere Sphären der Glückseligkeit beamt. Easy-listening, softes Gitarren-Geschrammel, leichtes Leiden in der Stimme.  Aber sie kann es weder stimmlich noch charismatisch mit ihren britischen Kolleginnen aufnehmen.

Wie gesagt, gute Musik zum Nebenbei-hören. Das ist ja schon mal was.