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Über Charts, Newcomer, Evergreens und alles was laut ist

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Gabriella Cilmi ist das damals so natüliche Mädchen, das sich mit Liedern wie „Sweet about me“ , in mehr als 15 Ländern, in die Top10 der Charts gesungen hat. Ihr Album „Lessons to Be Learned“ war ein riesiger Erfolg. Nun ist die australische Sängerin, italienischer Abstammung, wieder in den Charts vorzufinden, diesmal mit dem Song „On a Mission“. Ihr neues Album „Ten“  ist seit dem 01.06.2010 im Handel erhältlich.

Gabriella Cilmi - Eine Mischung aus Gwen Steffanie und den 80ern

Die Frage ist nur, welche Mission die Sängerin Gabriella Cilmi verfolgt. Bekannt wurde die nun 18 jährige Sängerin vor allem durch den Song „Sweet about me“, ein Poplied mit Soul Einflüssen, das sich problemlos in die Riege Amy Winehouse und co einordnen lässt. Ihr neues Lied „On a Mission“ wird nun von diversen Kritikern als Dance- Hymne gerühmt.    [...mehr]


Das 1994 in Kanada geborene Gesangstalent Justin Bieber ist der Schwarm aller weiblichen Teenager. Der Jungstar, der durch selbstgedrehte YouTube-Videos aufgefallen ist, wurde wohl in erster Linie durch seinen Videoclip ‘First Dance’ mit Usher bekannt.

Justin Bieber ▪ŧεaя▪dяop▪massacarε▪//[aηηÄ�ε]\\©Flickr

Justin Bieber, der R’n'B-Musiker, der vor zwei Tagen das zarte Alter von 16 erreichte, ist seit knapp einem Jahr recht erfolgreich und wird demnächst sogar sein erstes Album in Deutschland veröffentlichen.

Justin Bieber – Werdegang

Justin Bieber ist in Ontario, Kanada, aufgewachsen. Durch seine eigenen YouTube-Werbeclips entdeckte ihn schließlich sein späterer Manager Scooter Braun. Im Oktober unterschrieb er den Vertrag bei L.A. Reid bei Island Records.

Im Juli 2009 erschien seine erste SingleOne Time‘, die in Kanada und Amerika sowie später in Deutschland unter den ersten 20 Plätzen rangierte. Seitdem arbeitete er an seinem Debütalbum ‘My World’, das tatsächlich auf Platz 1 der kanadischen Albumcharts landete. In seinem Heimatland sowie auch in den USA erlangte es schließlich Platin-Status.    [...mehr]


Autor: Maria

So, das Jahr 2009 ist rum. Bevor wir musikalisch ins Jahr 2010 neu durchstarten, ist doch ein kleiner Rückblick ins vergangene Jahr angebracht. Wer waren denn die Gewinner des Jahres 2009? Wer hat viel von sich hören lassen und ordentlich abgeräumt?

Wenn man sich zunächst die Single-Charts anschaut, so sind die Top 5 des letzten Jahres auch ohne die Fakten vor Augen zu haben, relativ klar. Besonders das Siegertreppchen war nicht schwer zu erraten. Dort hat sich – Surprise, surprise – Lady Gaga mit ihrem ersten großen Hit „Pokerface“ breit gemacht. Wundern sollte sich darüber keiner, so machte Lady Gaga schließlich das gesamte Jahr 2009 von sich reden – und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Vielleicht waren nicht immer ihre Songs im Mittelpunkt, sondern vielmehr ihre skurrilen Outfits und ihr plumpes Verhalten gegenüber der Presse. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass Lady Gaga mit ihrem Pop-Gedudel genügend Anhängerschaft gefunden hat, die sie an die Spitze der Charts katapultiert haben.

Den zweiten Platz hingegen konnte sich ein viel sympathischeres    [...mehr]


Pitbull ist der typische Schlag eines Möchtegern-Gangser-Rapers, doch diese Phase soll, laut seines Labels, hinter ihm liegen. Das stimmt nur bedingt, denn ‘Hotel Room Service’, die ausgekoppelte Single des neuen Albums ‘Rebelution’, ist kein Gangser-Rap-Gesülze es ist billige Partymusik, welche sich mit dem Stil nerviger Klingeltöne zu messen scheint.

Lil’ Jon joins Pitbull to get “Krazy”, Record Release Rebelution, ©flickr by sayednairbDas Video von ‘Hotel Room Service’ protzt nach nicht mal 10 Sekunden mit nackter Haut, und fliegenden Geldscheinen. Der aus Miami stammende Kubaner rapt stupide Zeilen daher, welchen jeglicher Stil abhanden gekommen ist.

Warum MGM eine solche Platte produziert bleibt bis zuletzt schleierhaft. Die Mischung aus Rap, House und Elektro lassen das gesamte Album wie einem billigen Abklatsch aus den 90′ern wirken.

Pitbull – Hotel Room Service

Erst in diesem Jahr gelang Pitbull sein großer internationaler Durchbruch. Seine Single ‘I Know You Want Me‘ rangiert derzeit in den Top Ten der deutschen Verkaufshitliste. ‘Hotel Room Service’ soll sein nächster Hit werden. Musikalisch basiert der Song auf dem Nightcrawlers-House-Klassiker ‘Push The Feeling On’ aus dem Jahre 1993.

Rebelution von Pitbull

Wer keine großen Ansprüche an Musik stellt und mit so gut wie jedem Geräusch, welches einen Rhythmus widerspiegelt und ein paar Textzeilen im Vordergrund zu laufen hat, wird mit diesem Song viel Spaß haben. Wer nicht genug davon kriegen kann, wird sich freuen zu hören, dass auf dem genannten Album Rebelution, von Logan De Gaulle produziert, noch mehr schöne Rab-Songs im Elektro-R’n'B-Mix-Stiel zu finden sind. Vom Gesamteindruck her fehlt dem Album auf jeden Fall die Abwechslung, aber auch die ein oder anderen Produktionen klingen einfach schnell dahin geklatscht und nicht wirklich ausgearbeitet.    [...mehr]


Mit einer einzigartigen Freiheit, einer Eindringlichkeit und Ehrlichkeit singt Sophie Hunger ihre Songs. Die junge Schweizerin hat mit ihrem Sound zunächst ihre Heimat erobert und zieht nun weiter durch Frankreich und Deutschland.

„Monday´s Ghost“ heißt das neue Album der 26-jährigen Musikerin aus Zürich. Es ist das erste Studioalbum, nachdem ihr erstes Werk „Sketches On Sea“ in ihrem Wohnzimmer aufgenommen wurde und seinen Weg durch den heimlichen Untergrund der Schweiz schließlich ans Licht fand.

Sie habe keinen Plan, sagt Sophie Hunger. Musik entsteht aus einem inneren Impuls, sie spielt sie einfach und überlässt die technischen Raffinessen ihren Mitmusikanten. Ebenso spontan wie ihre Musik, ist die Sprache, in der Sophie Hunger singt.

Aufgewachsen als Tochter eines Diplomaten, lebte Sophie Hunger in ihrer Jugend in London, Bonn und sogar im Iran. Geprägt von der Multikulturalität und der Sprachenvielfalt erklingen ihre Songs mal auf Deutsch, mal auf Englisch oder Französisch.    [...mehr]


Die Berliner Band “Eisblume” gab Anfang des Jahres mit der Debütsingle “Eisblumen” eine Impression von ihrem Können. Jetzt erscheint das Album “Unter dem Eis”.

Wer bei den ersten Klängen des Titels “Eisblumen” an Evanescence denkt, hat nicht ganz unrecht. Der Fokus der Musik, der besonders auf die klare Stimme der Sängerin Ria und die leisen Töne eines Klavier gesetzt wird, prägt das ganze Album. Dazu kommen rockige Riffs und ein Schlagzeug oder aber bedrohlich wirkende Orchesterklänge.

Eisblume-Sängerin Ria © Universal MusicDie Verbindung, die diese eher nachdenkliche Musik mit Rock eingeht, ist sehr gelungen. Die fragil erscheinende Stimme wird nicht vom Rock überspielt, sondern steigert sich mit der Musik und stellt sich mit Intensität und Text trotzig entgegen.

Dabei lässt sich Eisblume nicht in die Blackmetal-Ecke schieben, wie Nightwish. Eisblume lässt sich nicht genau festlegen, mal ruhiger trotzdem unstet oder aber rockiger und trotzdem nachdenklich.

Deutscher Pop, der nicht nur von dem Erfolg des Covertitels lebt. Auch der Produzent des Titels “Eisblumen” , Bodenski, unterstützt die Band und schrieb “Unter dem Eis”, das im Früjahr von Universal Music veröffentlicht wird.

Das Lied “Eisblumen” erschien zuerst 2005 auf dem Album “Nord Nord Ost” der Band “Subway to Sally” und wurde nun von Ria neu interpretiert. Ein melancholisches, dennoch ausdrucksstarkes Lied über das Gefühl ein Außenseiter zu sein und sich nicht zugehörig zu fühlen. Prädestiniert für Teenager, deren Lebensgefühl recht deutlich wiedergegeben wird.    [...mehr]


Der Klingelton-Wahnsinn geht in die nächste Runde: Der niedliche Hase Schnuffel bekommt Konkurrenz vom Psycho Teddy.

Ob die Welt das wirklich braucht?
Mit Entsetzen musste ich bereits feststellen, dass das virtuelle Häschen Schnuffel aus dem Hause Jamba, das in seinem „Kuschel Song“ eine Möhre besingt, durch die deutschen Musikcharts hoppelt und sich sogar an die Spitze gesetzt hat. Und wenn das noch nicht genug des Grauens ist, ist die erfolgreiche Single sogar für den Musikpreis Echo nominiert!

Deutschland befindet sich im Kuschel- und Trashfieber! Und natürlich muss nach Schnuffel sofort für Nachschub gesorgt werden. Ähnlich dämlich wird nun der Psycho Teddy auf den Markt geschmissen. Seinen Siegeszug konnte Psycho Teddy bereits in Australien und Hongkong antreten, wo er sich durch sämtliche Klingelton-Charts schräbbelte.

Nervtötende Techno-Beats in schier unendlicher Wiederholung kombiniert mit einem Text, den man noch nicht einmal von Kleinkinder-Kassetten kennt: „Kleiner Teddy süß und putzig, goldig, schmusig, weich und knuffig. KNUDDEL MICH! KNUDDEL MICH!“ Der Song geht definitiv drei Minuten und 19 Sekunden zu lang!

Schnuffel vs. Psycho Teddy – es ist die Zeit der Handystars! Und die Zeichen stehen leider gut, dass Psycho Teddy auch hier zu einem Erfolg werden wird. Armes, armes Deutschland, wie verblödet muss du sein?    [...mehr]


Im kommerziellen Clubbereich gehört der Song „Diskoschlampe“ wohl zu den beliebten und oft gespielten Elektro/Techno Dancesounds derzeit.

Diskoschlampen Cover©flickr/akustikrausch

Produzent  der Single “Diskoschlampe” ist der 28 Jahre junge Andreas Wendof, der schon etwas länger im Musikgeschäft mitmischt. Popgeschichte schrieb der Potsdamer mit seinem Platich-Betrand-Klassiker „Ca Plane Moi“ aus dem Jahr 1977, der mit einer reduzierten Elektro-Überarbeitung in die heutige Zeit transformiert wurde.

Das Musik-Label Akustikrausch unternahm nun mit “Akustikschlampe” den Versuch den Crossover in die Single-Charts zu hiefen. Wir gratulieren, das Techno-Projekt scheint geglückt. Die „Hedo-Disko-Nummer“ Diskoschlampe“ belegte einen Platz in den Dance Charts der Media Control Charts und den deutschen Dance Charts.

Elektro-Crossover zu dem sich das Tanzbein schwingen lässt. Einen Einblick in das freizügige Video erhält man unter diesem Link. Der Text ist einfach und ein richtiger Ohrwurm zum mitsingen: „Du bist eine Diskoschlampe und - ich bin eine Diskoschlampe“.    [...mehr]


Die Söhne Mannheims sind mehr als ihr prominentestes Mitglieder Xavier Naidoo! Acht Jahre nach ihrem ersten Album „Zion“ standen die 14 Musiker und viele Gäste im Juni gemeinsam auf der Bühne und ließen die Luft vibrieren. Das fulminante MTV Unplugged-Konzert „Wettsingen in Schwetzingen“ ist auf CD und DVD erhältlich.

Freundschaft, der Faible für Musik und kein Gedanke an kommerziellen Erfolg - das war das, was die Mitglieder der Söhne Mannheims 1995 zusammenbrachte. Die Texte entspringen Erlebnissen, Gedanken, Konflikten und zeichnen sich durch besondere Intimität und Ehrlichkeit aus. Sie stoßen dabei nicht bei jedem auf Gegenliebe, aber das sollen sie auch gar nicht.

Nach Xavier Naidoos Durchbruch als Solokünstler mit dem Album „Nicht von dieser Welt“ im Jahre 1998 und den Soloerfolgen anderer Bandmitglieder, wurde es zunächst ruhig um die Kapelle. Doch 2000 konnte das Debüt „Zion“ veröffentlicht werden und dass die Band keine Eintagsfliege ist, bewies 2003 das Nachfolgewerk „Noiz“. Ihre Kombination aus Soul, HipHop, R&B, Reggea und Pop machen sie einzigartig in der deutschen Musiklandschaft.    [...mehr]


Single Charts Top 10

  1. Katy Perry - I Kissed A Girl (1)
  2. Söhne Mannheims - Das hat die Welt noch nicht gesehen (3)
  3. Gabriella Cilmi - Sweet About Me (5)
  4. Paul Potts - Nessum Dorma (2)
  5. Kid Rock - All Summer Long (4)
  6. Amy Macdonald - This Is The Life (6)
  7. Coldplay - Viva La Vida (7)
  8. Ne-Yo - Closer (8)
  9. Jason Mraz - I’m Yours (10)
  10. Peter Fox - Alles Neu (9)

Music Teddy © flickr / shankar,shivWie ihr seht, bewegt sich nicht allzuviel in den Charts. Alle Top-10-Halter waren auch letzte Woche oben, es haben sich lediglich die Platzierungen ein wenig verschoben. Kate Perry darf weiter auf Platz 1 ein Mädchen küssen, die Söhne Mannheims und Gabriella Cilmi steigen ein wenig nach oben. Kid Rock verabschiedet sich wohl endgültig von der Spitze, an der er mit “All Summer Long” immerhin den ganzen Sommer lang thronte. Der Sommer scheint vorbei, auf einen neuen Winterhit müssen wir noch warten.

Das Zeug dazu hätte Sarah Connor ohne Zweifel gehabt. In der letzten Woche stand sie mit “Under my Skin” auf Platz 11 und damit kurz vor einem Top-10-Charteinstieg. Das hat leider nicht geklappt, in der ersten Septemberwoche ist sie auf Platz 13 abgerutscht. Dafür steigt sie in den Albumcharts mit “Sexy as hell” direkt auf Platz 3 neu ein. Slipknot schnappen ihr mit ihrem neuen Album “All Hope is gone” Platz 2 weg. Auf Platz 1 befindet sich wie schon im Vormonat Paul Potts mit seiner Opernhymne.

Album Charts Top 10

  1. Paul Potts - One Chance (1)
  2. Slipknot - All Hope Is Gone (neu)
  3. Sarah Connor - Sexy As Hell (neu)
  4. Amy Macdonald - This Is The Life (4)
  5. Soundtrack Mamma Mia (Der Film) (2)
  6. Coldplay - Viva La Vida (3)
  7. Amigos - Ein Tag Im Paradies (neu)
  8. Oomph! - Monster! (neu)
  9. Ich&Ich - Vom selben Stern (6)
  10. The Verve - Forth (neu)

In den Albumcharts tut sich also einiges. Neben Slipknot und Sarah Connor steigen Ooomph! mit “Monster!” und The Verve mit “Forth” neu auf die Plätze 8 und 10 ein. Die Amigos belegen mit ihrem Album “Ein Tag im Paradies” Platz 7. Ich&Ich fallen mit “Vom selben Stern” von der 6 auf die 9. Im Gegensatz zu den Single-Verkäufen darf man bei den Longplayern noch gespannt sein.

Was mir persönlich auffällt, ist die völlige Abwesenheit jeglicher Rapper in den Top Ten. Vorbei die Zeiten, als Eko Fresh wahlweise mit Savas oder später Bushido Chartplatzierungen hatte oder K.I.Z. mit ihrem Album Top Ten gegangen sind. Ich warte auf das neue Prinz Pi Album und lasse die Charts erstmal so stehen.    [...mehr]


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