Am 09. März wird Newcomer Michael Kiwanuka seiner ersten EP „Tell Me a Tale“ das mit Spannung erwartete Debüt-Album „Home Again“ folgen lassen. Wir haben bereits hinein gehört.

Neben Gotye zählt Michael Kiwanuka definitiv zu den musikalischen Hoffnungsträgern des Jahres 2012. Das sehen nicht nur die BBC und der Spiegel so, die den Singer/Songwriter in ihren Top-Newcomer-Listen bedacht haben, auch wir haben uns bereits vom Talent des britischen Sängers überzeugen können.

Michael Kiwanuka live – Und die Zeit steht still…

Nachdem Michael Kiwanuka bereits im Vorprogramm von Adele und Laura Marling Aufsehen erregte, war er Ende Januar in intimer Atmosphäre im Roten Salon der Volksbühne Berlin live zu erleben. Der Soul in seiner Stimme und seine gefühlvollen Songs zogen einen unweigerlich in seinen Bann – vom ersten bis zum letzten Ton, den er sang, hing ich an seinen Lippen. Die Gelassenheit mit der er seine Lieder vorträgt und die Wärme, die diese verströmen, lassen einen zumindest für den Augenblick glauben, es gäbe nichts schöneres auf dieser Welt als ihm zu lauschen. Michael Kiwanuka macht alle Probleme und Sorgen vergessen, lässt die Zeit stillstehen und verleiht jedem Raum eine unendliche Weite.

Michael Kiwanuka – „Home Again“

Nun erscheint seine Wohlfühlmusik endlich auch auf einem Longplayer, mit dem man sich den sympathischen Briten, der den Soul gepachtet hat, nach Hause holen kann. Das Album „Home Again“, das am 09. März erscheint, genießt man am besten eingewickelt in eine warme Decke auf der Couch mit hochgelegten Beinen und einem guten Glas trockenem, vollmundigen Rotwein. Dem 23-Jährigen mit den ugandischen Wurzeln zu lauschen, ist wie Streicheleinheiten für die Seele – eine dreiviertel Stunde Therapie in den eigenen vier Wänden.

Um die ganze Lobhudelei (die er definitiv mehr als verdient hat) mit einem Zitat aus der L.A. Times zum Ende zu bringen: „Sofort packt einen diese Stimme, dieses fein angeschliffene, nach Sehnsucht klingende Instrument, das über dem luftigen Funk-Beat an Bill Withers erinnert. Und wenn dann noch die Afrobeat-Bläser und die Streicher à la ‘What’s Going On?’ einsetzen, ist man ein für alle Mal süchtig und will mehr davon hören.“

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