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Mit dem guten Wetter bricht sie wieder an – die Festivalsaison 2008. Für Liebhaber nasser Schlafsäcke, von Dosen-Ravioli, chemischen Klos und Zelten im Matsch die beste Zeit des Jahres. Kaum werden sie von den ersten Sonnenstrahlen getroffen, schmeißen sie sich auf die Eintrittskarten zu den begehrten Großereignissen. Die Vorverkaufsstellen werden nun einige von ihnen enttäuschen müssen: Nach Rock am Ring ist seit dem 1. Mai auch das Geschwister-Festival Rock im Park restlos ausverkauft. Das ist mit insgesamt 160.000 Tickets ein neuer Rekord.
Mit Rage Against The Machine, Justice, Metallica, den Toten Hosen, Prodigy und Rose Tattoo und zahlreichen anderen Bands unterschiedlichster Couleur und Stilrichtung weisen die Festivals aber auch ein hochkaratiges Programm auf, bei dem sich die hohen Eintrittspreise im Vergleich zu zahlreichen Einzelkonzerten auch lohnen.
Die beiden Festivals, das 1985 gegründete Rock am Ring in der Eifel und das seit 1998 stattfindende Rock im Park in Nürnberg, finden beide vom sechsten bis achten Juni statt und teilen sich in weiten Teilen das Programm. Sie sind die größten und wichtigsten Musik-Festivals im deutschsprachigen Raum und stehen damit in der internationalen Konkurrenz, zum Beispiel auch mit dem dänischen Roskilde-Festival.
Zu hoffen bleibt, das die hohe Anzahl der Besucher nicht mit einem höheren Risiko einhergeht – in den letzten Jahren kam es bei solchen Riesen-Parties immer wieder zu Drogenmissbrauch, zu Unfällen und Todesfällen. An die Festivalleitung stellt die hohe Besucherzahl also auch eine besondere Verantwortung.

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