Die Howling Bells heulten zusammen mit The Killers-Bassist Mark Stoermer den Mond in der Wüste Nevadas an. Was dabei heraus kam?  Ein Album so rau wie die Wildnis und so leidenschaftlich wie ein loderndes Feuer.

„The Loudest Engine“ heißt das neueste Werk der australischen Howling Bells und entstand zum Großteil in den Weiten der Wüste Nevadas und im quirligen Las Vegas. Zusammen mit Mark Stroemer, der als Basser von The Killers bekannt sein dürfte, suchten sie in der kargen Landschaft und dem Spielerparadies nach dem perfekten Sound für ein neues Album.

Getrost nach dem Motto: „Alle guten Dinge sind drei!“, scheint das australische Quartett, das derzeit in London lebt, endlich sich selbst und seinen eigenen Stil gefunden zu haben. Nach dem selbstbetitelten Debüt aus 2006 und dem 2009er „Radio Wars“ erscheint nun am 09. September das dritte Album, das auf den Namen „The Loudest Engine“ hört und vornehmlich Folk-, Rock-, Blues- und Psychedelic-Einflüsse miteinander vereint.

Howling Bells – „The Loudest Engine“

Die Wanderungen durch die Wüste Nevadas und die verruchten Ecken von Las Vegas im September 2010 stellten für die Howling Bells den Abschluss einer langen, aber schlussendlich produktiven Kompositionsphase dar. Auf Tour mit Bands wie Coldplay oder The Killers schnappten sie Bleistift und Papier, wann immer die Zeit es erlaubte und schrieben sich von der Seele was sie bewegte und was sie gerade erlebt hatten.

Songwriting on the road. Sound searching in the desert? Ja, so ungefähr kann man sich das vorstellen. Die deutlich stärker als je zuvor vom Folk und Rock beeinflusste Platte, zeigt sich merkbar inspiriert vom rauen Umgangston und den sozialen Ungleichheiten einer Großstadt wie Las Vegas und der kargen Wüstenlandschaft Nevadas.

„Es gibt Geister, da draußen in der Wüste. Manche Menschen sind dafür
offen und manche nicht, aber wir alle konnten es spüren und wurden dadurch enorm inspiriert.“
(Zitat: Juanita Stein/ Sängerin Howling Bells)

Beginnend beim mitreißenden „Charlatan“, der im Kleide des Garage Blues daherkommt, über das lieblich klagende „Into The Sky“ bis hin zum ausufernd psychedelischen „The Wilderness“ – ein rundum gelungenes Album! Da kann man nur hoffen, dass die Howling Bells es uns auch live nicht lange vorenthalten werden und schon bald auf deutschen Bühnen stehen.

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