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Waaaaaaaass? Werden jetzt sicherlich einige Kenner der Musikszene entsetzt aufschreien. Kool Savas soll ein Gegenbild zu den üblichen Prollrappern wie Bushido, Fler, Sido und Massiv sein? Hat Savas nicht vor Jahren mit Songs wie „LMS (Lutsch meinen Schwanz)“ oder „Schwule Rapper“ für Aufsehen in der Rap-Szene gesorgt und gilt seitdem als einer der meist gehassten Rapper des Branche.

Nein, ich meine jenen Savas der letzten Jahre, der mit wohl überlegten Texten auf den Wandel in der Szene hinweist und trotz seines Migrantenhintergrundes nicht permanent auf dieser Tatsache herumreitet und versucht, damit eine völlig neue Generation auf seine Seite zu ziehen. Während sogar DSDS, das unter den Bloggern inzwischen als „Migrantenstadl“ verschrien ist, sich diesem Trend anpasst, haben die Texte von Kool Savas einfach mehr Tiefe.

Selbst auf Angriffe, wie die seines einstigen Ziehsohnes Eko Fresh, kontert der Rapper überlegt und während Eko als ehemaliger „König von Deutschland“ inzwischen in der Versenkung verschwunden ist, erfreut sich Savas einer treuen Anhängerschaft, die auch seine neue Tour zum Album „Tot oder lebendig“ wieder zu einem vollen Erfolg machen werden.

Wer mag, kann Savas ab Mai in folgenden Städten sehen:

• Bielefeld 20.5
• Losheim am See 21.5
• Ingolstadt 22.5
• Amberg 25.5
• Mainz 27.5
• Heidelberg 28.5
• Aschaffenbrug 29.5
• Düsseldorf 30.5
• Lingen 31.5
• Oldenburg 1.6
• Kiel 2.6