Wer die Show „Deutschland sucht den Superstar“ – auch kurz DSDS kennt, der kennt sicher auch den diesjährigen Gewinner. Mehrzad Marashi. Der gebürtige Iraner, der mit 13 Jahren in einem Gospelchor seiner Schule das Singen für sich entdeckte, war vor seinem Gewinn bei DSDS Hartz IV-Empfänger.

Er unternahm davor mehrere Versuche, im Musikgeschäft erfolgreich zu werden, eine Kraraoke Bar ging in Insolvenz. DSDS sah er für sich als Chance für einen Neubeginn und als Chance, durch harte Arbeit und Disziplin, alle Welt von seinen gesanglichen Fähigkeiten zu überzeugen. Das gelang, denn alle Mottoshows durchlief er mit Bravour. Der eingefleischte Musikfan konnte von Anfang an erkennen, dass mit Mehrzad der neue Superstar bereits lange vor dem Finale feststand. Trotz eines Kopf-an-Kopf-Rennens mit seinem Rivalen Menowin Fröhlich, das im Finale spannender war, als so mancher Krimi, setzte er sich durch.

Durch seine herzliche, natürliche Art, ohne Star-Allüren hat er sich in die Herzen vieler Fans gesungen. Der Lohn gebührt ihm.

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